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Länderinformation Australien, Indonesien & Singapur

Länderinformation Australien, Indonesien & Singapur

Höchsttemperaturen im Vergleich

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Sydney272624201715151618222426
Singapur313130303031303229303130
Jakarta303033333233323331333129
Berlin2381318222423191474

Lage:

Australien: Kontinent zwischen dem Indischen Ozean und dem südlichen Pazifischen Ozean
Indonesien: Südostasien, größtes Archipel der Welt
Singapur: Stadtstaat, der durch einen Damm und eine Brücke mit dem malaysischen Festland verbunden ist

Staatsform:

Australien: Parlamentarisch-Demokratische Monarchie im Commonwealth of Nations; Staatsoberhaupt ist Königin Elizabeth II von Australien
Indonesien: Präsidialrepublik; Staatsoberhaupt ist Präsident Joko Widodo
Singapur: Parlamentarische Demokratie, Einkammersystem; Staatsoberhaupt ist Präsident Halimah Yacob

Hauptstadt:

Australien: Canberra | Indonesien: Jakarta | Singapur: Singapur

Religionen/Kirchen:

Australien: überwiegend Christen (ca. 48 Prozent), außerdem Orthodoxe, Buddhisten, Muslime, Hinduisten und Juden
Indonesien: überwiegend Islam (ca. 87 Prozent), außerdem evangelische und katholische Kirchen, Hinduismus, Buddhismus Konfuzianismus und Naturreligionen
Singapur: überwiegend Buddhismus und Taoismus, außerdem Christen, Muslime und Hinduisten

Sprache:

Australien: Englisch
Indonesien: Indonesisch (Bahasa Indonesia)
Singapur: Englisch (Verkehrs-, Handels- und Verwaltungssprache), Chinesisch (Mandarin, südliche Dialekte), Malaiisch, Tamilisch

Klima:

Australien: gemäßigt im Süden und Osten, im Norden tropisch, wüstenhaft im Zentrum; Regenzeit November – April
Indonesien: tropisch, feucht-heiß; Regenzeit November – März
Singapur: tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit; Regenzeit Oktober – Februar

Ortszeit:

Australien: Northern Territory: MEZ +9,5 h; Queensland: Sommerzeit MEZ +8 h, Winterzeit MEZ +9 h; New South Wales: MEZ +10 h
Indonesien: Bali: Sommerzeit MEZ +6 h, Winterzeit MEZ +7 h; Java: Sommerzeit MEZ +5 h, Winterzeit MEZ +6 h
Singapur: Sommerzeit MEZ +6 h, Winterzeit MEZ +7 h

Elektrizität:

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In Australien und Singapur wird ein Adapter benötigt.

Telefonieren:

Für Telefonate nach Deutschland muss die Länderkennzahl 0049 (+49) vorgewählt werden.
Australien: Länderkennzahl 0061 (+61)
Indonesien: Länderkennzahl 0062 (+62)
Singapur: Länderkennzahl 0065 (+65)

Währung/Banken/Kreditkarten:

Australien: Währung ist der Australische Dollar (AUD). 1 AUD = 100 Cent. Kurs (Stand 02.01.2018): 1 AUD = 0,65 EUR; 1 EUR = 1,54 AUD. Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Do 09.30-16.00 Uhr, Fr 09.30-17.00 Uhr.
Indonesien: Währung ist die Indonesische Rupiah (IDR). 1 IDR = 100 Sen. Kurs (Stand 02.01.2018): 1.000 IDR = 0,06 EUR; 1 EUR = 16.230 IDR. Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Fr 08.30-14.00/15.00 Uhr, manche Banken auch Sa 09.30-12.30 Uhr.
Singapur: Währung ist der Singapur-Dollar (SGD). 1 SGD = 100 Cent. Kurs (Stand 02.01.2018): 1 SGD = 0,62 EUR; 1 EUR = 1,60 SGD. Die Öffnungszeiten der Banken sind Mo-Fr 09.30-15.00 Uhr, Sa 09.30-13.00 Uhr. Zweigstellen einiger großer Banken (z.B. in der Orchard Road) haben So 09.30-15.00 Uhr geöffnet.

Es empfiehlt sich erst vor Ort im jeweiligen Land Geld zu wechseln oder abzuheben. An den Geldautomaten (ATM) mit Maestro Symbol, lässt sich per EC-Karte Geld abheben, ansonsten ist auch die Abhebung mit den gängigen Kreditkarten (VISA, MasterCard) möglich. Hier gilt es, die Gebühren der Hausbanken zu beachten. Je nach Bank können pro Abhebung zusätzliche Kosten von bis zu 10,– € entstehen. Für längere Aufenthalte und das damit verbundene mehrfache Geld abheben sind EC-Karten nicht zu empfehlen. Das bargeldlose Bezahlen mit Kreditkarten ist in fast allen Hotels, Restaurants und Geschäften möglich. EC-Karten werden nicht überall flächendeckend akzeptiert.
Auch beim bargeldlosen Bezahlen sollten die Gebühren der Hausbank beachtet werden. Für den Besuch kleiner Restaurants oder Bars wird Bargeld empfohlen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisedokumente Einreise möglich
ReisepassJa, muss bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig sein
vorläufiger ReisepassJa, muss bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig sein

Australien: Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Australien ein Visum, das vor Reiseantritt eingeholt werden muss. Für deutsche Staatsangehörige gilt seit Ende Oktober 2008 ein neues Online-Verfahren (“eVisitor”), das das bisherige ETA-Verfahren ersetzt. Auf der Webseite des australischen „Department of Immigration and Border Protection“ (www.border.gov.au) müssen in einem elektronischen Formular die Passdaten für alle mitreisenden Personen und eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Die Reisenden werden dann per E-Mail benachrichtigt, ob sie als eVisitors einreisen dürfen. Das eVisitor-Visum wird bei den Grenzübergängen und anderen Stellen elektronisch gespeichert und tritt an die Stelle eines vor der Reise einzuholenden Visumaufklebers oder Stempels im Pass. Das Visum ist 12 Monate gültig und berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal drei Monaten in Australien. Es wird von australischer Seite kostenlos erteilt.

Indonesien: Mit dem Reisepass können deutsche Staatsangehörige für touristische Zwecke bis zu 30 Tage visumfrei einreisen. Bei Einreise mit einem vorläufigen Reisepass muss das Visum vor Einreise erteilt worden sein.

Singapur: Deutsche Staatsangehörige erhalten bei Einreise mit dem Reisepass eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Australien: Reisenden ist erlaubt, folgende Waren zoll- und verkaufssteuerfrei im Reiseverkehr nach Australien einzuführen: Geschenke, Souvenirs, elektronische Geräte, Parfum, Schmuck, Uhren, Lederwaren etc. bis zu je 900,– AUD; Alkohol, Wein und Bier oder Spirituosen bis zu je 2,25 L Alkohol; Zigaretten, Zigarren oder Tabak bis zu je 25 Zigaretten oder 25 g Tabak.

Indonesien: Die Einfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln mit einem Gegenwert, der 100 Mio. IDR (derzeit ca. 6.300 EUR) überschreitet, muss bei der Einreise dem indonesischen Zoll gemeldet werden. Unterbliebene oder unrichtige Meldungen werden mit Geldstrafe bis zu 300 Mio. IDR geahndet. Für die Ausfuhr von Bargeld und Zahlungsmitteln, die den Gegenwert von 100 Mio. IDR überschreitet, ist eine Genehmigung der Zentralbank (Bank Indonesia) erforderlich.

Singapur: Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt möglich. Reisende, die nach Singapur einreisen oder ausreisen, sind seit dem 1. November 2007 verpflichtet, mitgeführte Barmittel im Wert von SGD 30.000,– oder mehr anzumelden.
In Singapur ist für eingeführte Waren – neue Waren, Souvenirs, Geschenke oder Lebensmittel – eine Abgabe vo 7 % GST (Goods and Service Tax) fällig. Diese fällt zwingend in diesen 4 Bereichen an: alkoholische Getränke, Zigaretten und Tabakprodukte, motorisierte Fortbewegungsmittel, Erdölerzeugnisse. Für andere Produkte gibt es eine Abgabenvergünstigung bei der Wiederausreise. Nicht eingeführt werden dürfen: Waffen, Munition, kugelsichere Kleidung und Handschellen, Spielzeugwaffen, Kaugummi, Produkte von geschützten Tieren und Pflanzen sowie pornographische Artikel. Jede Person, die älter als 18 Jahre ist und nicht von Malaysia aus einreist, kann folgende Artikel zoll- und abgabenfrei zum persönlichen Gebrauch einführen: Souvenirs, Geschenke, Lebensmittel und sonstige Artikel im Wert von bis zu 150,– SGD bei einem Auslandsaufenthalt von weniger als 48 h, bzw. in Höhe von 600,– SGD bei Aufenthalt außerhalb Singapurs von 48 h oder mehr.
Alkohol darf nur unter bestimmten Voraussetzungen zollfrei eingeführt werden: Die Person muss über 18 Jahre alt sein und muss sich mind. 48 h außerhalb Singapur aufgehalten haben. Ferner darf die Einreise nicht aus Malaysia kommend erfolgen und die alkoholischen Getränke, die in Singapur nicht verboten sind, nur dem persönlichen Gebrauch dienen.
Als zollfrei gelten u.a. Bier, Brandy, Cognac, Port, Reiswein, Rum, Tequila und Vodka. Die Einfuhrmengen variieren:
Entweder jeweils 1L Schnaps, 1L Bier und 1L Wein bzw. 2L Wein und 1L Bier bzw. 1L Wein und 2L Bier. Tabakwaren dürfen nur gegen eine Einfuhrsteuer eingeführt werden. Seit Januar 2009 muss jede einzelne Zigarette, die in Singapur verkauft wird, einen Zollstempel tragen. Raucher, die mit Zigaretten ohne Stempel angetroffen werden, müssen mit einer Strafe von umgerechnet 250,– Euro pro Packung rechnen.
Für die Mitnahme von Medikamenten für den persönlichen Gebrauch gelten besondere Bestimmungen. Informieren Sie sich hier ggf. gesondert (www.hsa.gov.sg).

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft des jeweiligen Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de noch einmal separat einsehen oder telefonisch erfragen.

Allgemeine Reiseinformationen:

Australien: In den heißen Monaten des australischen Sommers treten regelmäßig Busch- und Waldbrände auf. In Verbindung mit starken Winden können sie bedrohliche Ausmaße annehmen. Besonders betroffen sind zumeist der Süden und Osten des Landes. In Australien gibt es regelmäßig starke Gewitter und Platzregen. Bedingt durch über die Ufer tretende Flüsse sowie überlastete Regenwasser-Abflusskanäle kann es zu örtlichen Überschwemmungen kommen.
In Teilen Australiens gibt es aufgrund fehlenden Niederschlags Restriktionen bei der Nutzung von Trinkwasser. Zwar sind für Reisende in der Regel keine drastischen Auswirkungen zu erwarten, dennoch sollte überall in Australien verantwortungs-bewusst mit Trinkwasser umgegangen werden.

Indonesien: Indonesien liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, so dass es zu vulkanischen Aktivitäten, Erd- und Seebeben sowie Tsunamis kommen kann.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Australien: Australien hat ein strenges Quarantäneregime, dessen Durchsetzung (sorgfältige Kontrollen bei der Einreise) mit Nachdruck betrieben wird und deshalb strikt eingehalten werden sollte. Alle Nahrungsmittel, Pflanzen-und Tierprodukte müssen auf der Passagier-Einreisekarte (Incoming Passenger Card) angegeben werden. Diese werden dann von einem Quarantänebeamten am roten Abfertigungsschalter in der Flughalle untersucht und möglicherweise eingezogen. Werden Gegenstände, die den Quarantänebestimmungen unterliegen, nicht deklariert, können empfindliche Strafen verhängt werden. Die Ein- und Ausfuhr von vielen, insbesondere bedrohten Tier- und Pflanzenarten oder daraus angefertigten Gütern beziehungsweise Souvenirs ist streng reguliert. Illegale Ein- oder Ausfuhren ohne Genehmigung werden mit harten Strafen, zum Teil längeren Freiheitsstrafen, geahndet. Gleiches gilt zum Beispiel auch für historisch oder kulturell bedeutsame Bücher, Dokumente, Münzen und Aboriginal-Kunstgegenstände. Käufer sollten sich daher vor Erwerb und Ausfuhr entsprechend sorgfältig bei den zuständigen australischen beziehungsweise deutschen Zollbehörden informieren.

Indonesien: Schon der Besitz geringster Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen. Die Todesstrafe für Drogendelikte wird auch an Ausländern vollstreckt. Es wird daher eindringlich vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgift gewarnt. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben. Sexueller Missbrauch von Kindern steht unter Strafe und ist darüber hinaus auch dann nach deutschem Recht strafbar, wenn diese Taten von Deutschen im Ausland begangen werden.
Indonesische Gerichts- und Ermittlungsverfahren entsprechen nicht deutschen rechtsstaatlichen Standards.
Bei Verdacht auf Verstöße gegen indonesische Gesetze muss ggf. mit langer Untersuchungshaft, teurer und dennoch manchmal unzureichender anwaltlicher Verteidigung sowie mit gesundheitsgefährdenden Haftbedingungen gerechnet werden. Auch bei Verdacht auf geringfügige Vergehen, wie z. B. Sachbeschädigung, werden Ausländer, besonders auf Bali, von der indonesischen Polizei häufig in Untersuchungshaft genommen.

Singapur: Einfuhr und Besitz von Drogen und Rauschmitteln ist strikt verboten und wird mit hohen Freiheitsstrafen – bis hin zur Todesstrafe – geahndet. Strafrechtliche Verbote werden konsequent durchgesetzt, insbesondere werden Drogenhandel und Drogenkonsum streng bestraft. In Singapur sind homosexuelle Handlungen zwischen Männern nach wie vor strafbar. Beim Besuch von Bars, Diskotheken und anderen Abendlokalen sollten unterschiedliche kulturelle Prägungen beachtet werden. In Singapur als unangemessen geltendes Verhalten von Männern gegenüber Frauen („outrage of modesty“, in etwa zu übersetzen mit “unsittlichem Verhalten”) kann zu Festnahme, Haftstrafe und im Extremfall zu Prügelstrafe führen. Bei Festnahmen kann die Beauftragung eines Anwaltes erforderlich werden. Dadurch können hohe Kosten entstehen.
Auf in der Öffentlichkeit angebrachte Verbotsschilder ist unbedingt zu achten. So ist z.B. der Verzehr von Speisen und Getränken untersagt und wird mit hohem Bußgeld (ab ca. 300 Euro) geahndet. Das Rauchen ist in Singapur nur an wenigen Orten gestattet. Grundsätzlich ist das Rauchen in Gebäuden, Parks, öffentlichen Verkehrsmitteln und im Umkreis von 5 m von Bushaltestellen verboten.

Medizinische Hinweise:

Australien: Bei besonderen Risiken wird die Impfung gegen Hepatitis A und B empfohlen. Erkrankungen/Verletzungen durch ungewollten Kontakt zu Tieren kommen häufig vor: Schlangen, Spinnen, Quallen, andere Meerestiere, Krokodile. Warnhinweise sollten unbedingt überall befolgt und ernst genommen werden und bei Bedarf zügig medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Indonesien: Als Reiseimpfung wird die Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Bei besonderen Risiken wird außerdem die Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen. Es besteht ein ganzjähriges Malaria-Risiko. Auf Java, Bali und Lombok ist das Risiko jedoch gering. Sonstige auftretende Krankheiten, die durch Mückenstiche übertragen werden sind Dengue- und Chikungunya-Fieber sowie Japanische Enzephalitis. Daher ist ein sorgfältiger Mückenschutz und ggf. ein entsprechender Impfschutz
empfehlenswert.

Singapur: Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Typhus empfohlen.
Aus Singapur werden auch 2017 weiter Fälle von Zika-Virus-Infektionen gemeldet. Somit besteht die Möglichkeit einer lokalen Virusübertragung, insbesondere für Personen, die sich tagsüber viel im Freien und hier besonders in Grünanlagen und Parks, an Wasserstellen und in abgelegenen Stadteilen aufhalten. Weitere Informationen darüber erhalten Sie auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie des Robert-Koch-Instituts.
Auch in Singapur treten Dengue- und Chikungunya-Fieber auf.

Pflichtimpfungen zur Einreise nach Australien, Indonesien oder Singapur sind nicht erforderlich. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes sollten anlässlich einer Reise immer überprüft und vervollständigt werden (siehe http://www.rki.de). Lassen Sie sich unbedingt vor der Reise von einem erfahrenen Tropen-/ Reisemediziner beraten.

Durchfallerkrankungen: Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. Weiterführende Informationen und Kontaktadressen finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de).

Medizinische Versorgung:

Australien: Der Zustand des australischen Gesundheitswesens ist generell gut. Jedoch muss, unter Umständen auch in Notfällen, mit Wartezeiten für Behandlungen gerechnet werden. Medikamente, die aus Deutschland mitgebracht werden, müssen bei der Ankunft deklariert werden. Es muss grundsätzlich eine Verschreibung des behandelnden Arztes in englischer Sprache vorliegen, die Medikamente müssen im begleiteten Gepäck und in Originalverpackung eingeführt werden, ohne spezielle Genehmigung darf ein Dreimonatsbedarf nicht überschritten werden.

Indonesien: Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete englischsprechende Ärzte.

Singapur: Die medizinische Versorgung im Lande hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau und ist vor allem in privaten Krankenhäusern sehr teuer.

Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer guten Reiserückholversicherung ist dringend notwendig. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs von den z. T. hohen Temperaturen geschützt werden. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistigen Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr/Stand: Januar 2018


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