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Länderinformationen Karibik

Länderinformationen Karibik

Höchsttemperaturen im Vergleich

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New York341115222630282620137
Bridgetown272829303132303131282726
Berlin1271217212423201575

Staats-/Regierungsform:

USA, Puerto Rico & Jungferninseln: Föderale und präsidentielle Republik. Puerto Rico und die Jungferninseln sind Überseegebiete unter der Verwaltung der USA. Staatsoberhaupt ist Präsident Donald Trump (seit 20.01.2017).
St. Kitts, St. Lucia, Barbados & Antigua: Konstitutionelle Commonwealth-Monarchie. Staatsoberhaupt ist Queen Elizabeth II. (seit 06.02.1952).

Hauptstadt:

USA: Washington D.C. | Puerto Rico: San Juan | St. Kitts: Basseterre | St. Lucia: Castries | Barbados: Bridgetown | Antigua: St. John’s | Amerikanische Jungferninseln: Charlotte Amalie

Landessprache:

In allen bereisten Ländern ist die offizielle Landessprache Englisch.

Religionen:

USA, Puerto Rico & Jungferninseln: 238 hauptsächlich christliche Religionsgemeinschaften, 37% protestantisch, 23% römisch-katholisch
St. Kitts, Barbados & Antigua: anglikanische Kirche vorherrschend
St. Lucia: 90% römisch-katholisch

Klima:

USA: überwiegend warm- und kühlgemäßigte Zone
Puerto Rico, St. Kitts, St. Lucia, Barbados, Antigua & Jungferninseln: tropisch maritim

Ortszeit:

In allen bereisten Ländern gilt die Atlantic Standard Time (AST), in den USA mit Zeitumstellung, in der Karibik ohne. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt in den USA das ganze Jahr -6 Stunden, in der Karibik im Sommer -6 Stunden und im Winter -5 Stunden.

Elektrizität:

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Ein Adapter und Spannungswandler wird benötigt.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland in jedes bereiste Land lautet 001. Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Währung:

(Stand 05.06.2018)
USA, Puerto Rico & Jungferninseln: US-Dollar (USD). 1 USD = 0,85 EUR; 1 EUR = 1,17 USD
St. Kitts, St. Lucia & Antigua: Ostkaribischer Dollar (XCD). 1 XCD = 0,32 EUR; 1 EUR = 3,15 XCD
Barbados: Barbados Dollar (BBD). 1 BBD = 0,43 EUR; 1 EUR = 2,34 BBD
Das Zahlungsmittel an Bord ist der US-Dollar. Gezahlt wird über ein Bordguthaben, welches man auf dem Schiff aufladen kann.

Banken/Kreditkarten:

Geldabheben mit einer EC-Karte mit Maestrosymbol ist in jedem der Länder problemlos möglich. Die Dichte an Geldautomaten unterscheidet sich jedoch stark unter den Ländern. Pro Abhebung fallen hier jedoch Gebühren der Hausbank für den Auslandseinsatz an, welche bei der Hausbank erfragt werden können. Geldabheben mit den gängigen Kreditkarten (VISA & Mastercard) ist ebenfalls überall problemlos möglich, doch auch hier wird von der Hausbank meist eine Gebühr erhoben. Die Mitnahme oder der Umtausch von US-Dollar wird empfohlen, da auf manchen Inseln die Banken lediglich US-Dollar in die Landeswährung tauschen können. Die Banken  haben meistens Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr geöffnet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist in allen Ländern mit folgenden Dokumenten möglich:

ReisedokumenteEinreise möglich
ReisepassJa, muss 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein
vorläufiger ReisepassNein
PersonalausweisNein
vorläufiger PersonalausweisNein

Da Deutschland am sog. US-Visa Waiver Programm teilnimmt, können deutsche Staatsangehörige zu Zwecken des Tourismus, bei Geschäftsreisen oder im Transit visumfrei in die USA einreisen, sofern sie im Besitz eines elektronischen Reisepasses (alle Pässe, die seit 2002 ausgestellt wurden), einer gültigen elektronischen Einreisegenehmigung (ESTA) sowie eines gültigen Rück- oder Weiterflugtickets sind. Die ESTA-Beantragung ist gebührenpflichtig (14,– USD, Stand Mai 2018). Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen für die Dauer von jeweils max. 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 2 Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen: https://de.usembassy.gov/de/visa/esta. Bei Ablehnung des ESTA-Antrags ist grundsätzlich die Einholung eines Visums erforderlich. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt. Zudem ist die Einfuhr von frischen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren usw. sowie Pflanzen nach Barbados untersagt. Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von  Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

USA, Puerto Rico & Jungferninseln: Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen gilt: Vorsicht vor Taschendieben! Für alle Fälle empfiehlt es sich, von allen wichtigen Dokumenten, einschließlich Flugticket, Kopien anzufertigen und getrennt aufzubewahren. Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen, seit dem 26. Oktober 2017 kann es zu Befragungen am Abflugort kommen. Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit (mindestens 3 Stunden) einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Außerdem wird empfohlen, sich rechtzeitig bei der Fluggesellschaft zu erkundigen, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.
Barbados, St. Lucia, St. Kitts & Antigua: Wie die gesamte Region hat auch Barbados eine Zunahme der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln bzw. Parks größerer Städte und Siedlungen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten. Besonders in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars sowie am Strand etc. sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben. In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison. Die Stärke des Sturmes und die konkrete Gefährdung von Inseln in seinem Verlauf können sich innerhalb von Stunden ändern. Reisende werden in dieser Zeit gebeten, sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren und die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland des Auswärtigen Amtes zu beachten.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

USA, Puerto Rico & Jungferninseln: Sollten Sie wegen des Verdachts einer Straftat in Polizeigewahrsam genommen werden, müssen Sie mit einem Verfahren rechnen, das sich in manchen Punkten erheblich von dem in Deutschland unterscheidet. Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafmaß des US-amerikanischen Rechtssystems sind zum Teil erheblich härter als in der Bundesrepublik Deutschland. Alkoholgenuss in der Öffentlichkeit ist fast überall verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke ist normalerweise strafbar.
Barbados, St. Lucia, St. Kitts & Antigua: Homosexuelle Handlungen sind zwar strafbar, es sind jedoch keine Fälle bekannt, bei denen es zu einer strafrechtlichen Verfolgung gekommen ist. Auf Barbados ist es untersagt, in der Öffentlichkeit Kleidung in militärischer Tarnfarbe oder Muster zu tragen, dies ist ausschließlich dem Militär vorbehalten. Außerdem ist es dort verboten, am Strand unbekleidet oder „oben ohne“ ein Sonnenbad zu nehmen. Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten  Mengen, werden von den Polizeibehörden im Allgemeinen strengstens verfolgt.

Medizinische Hinweise:

Pflichtimpfungen sind für die Einreise nicht notwendig. Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition eine Impfung gegen Hepatitis A und B.
Zika-Virus: In Lateinamerika und der Karibik, inklusive Puerto Rico und den US Virgin Islands wurde eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Die Möglichkeit einer lokalen Übertragung des Virus ist in den USA grundsätzlich gegeben. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Dengue-Fieber: Dengue kann landesweit durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen werden. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen.
Chikungunya-Fieber: Seit Januar 2014 gibt es in der Karibik erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen, so dass in jedem Fall die u. g. persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen
• ganzkörperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig, in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Durchfallerkrankungen: Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig, z. T. auch schwer. Sie sind in den meisten Fällen vermeidbar durch Beachtung einfacher Regeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder Schälen. Halten Sie Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung:

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen meistens gegen Vorkasse. In der Karibik ist das Angebot zur Gesundheits- und Notfallversorgung allerdings flächendeckend insbesondere in ländlichen Gebieten mitunter nicht mit westeuropäischen Standards vergleichbar. Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel auch hier vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden. Nicht nur deshalb sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit der Reise verbundenen körperlichen Beweglichkeit und geistigen Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Juni 2018


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