Einer der größten Studienreisen-Veranstalter Europas – mit über 1,8 Millionen zufriedenen Kunden!

Flug-Reisen Fern-Reisen Luxus-Reisen Bus-Reisen Alle Reisen

Länderinformationen Vereinigte Arabische Emirate & Malediven

Länderinformationen Vereinigte Arabische Emirate

Höchsttemperaturen im Vergleich

 JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
VAE Dubai242527313738403937343026
Berlin2371218222423191473

Geographie

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qawain, Ras al-Khaimah und Fujairah. Die VAE liegen im Südosten des persischen Golfs und grenzen unter anderem an den Oman.

Hauptstadt

Abu Dhabi (ca. 2,5 Mio Einwohner).

Staatsform

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine föderale konstitutionelle Monarchie und bestehen aus sieben autonomen Emiraten. Das höchste Bundesorgan ist der Oberste Rat, welcher aus den Herrschern der sieben Emirate besteht. Diese wählen untereinander das Staatsoberhaupt und dessen Vertreter, die jeweils für fünf Jahre im Amt bleiben. Das Parlament besteht aus 40 Mitgliedern, je 20 indirekt gewählte bzw. von den Emiren ernannte Abgeordnete und hat ausschließlich eine beratende Funktion. Politische Parteien sind in den VAE nicht erlaubt.

Religion

Der Islam ist Staatsreligion (80 Prozent Sunniten, 16 Prozent Schiiten). Ansässige Ausländer praktizieren ihre Religionen ungehindert (z.B. Christentum, nicht einheimische Richtungen des Islams, Hinduismus)

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen und verstanden.

Klima

Subtropisches bis tropisches Wüstenklima mit sehr geringen Jahresniederschlägen (meist im Winter); extreme Hitze und Schwüle von Mai bis Oktober (Tageshöchsttemp. über 45° C); durchschn. Temp. im Januar 18° C, im August 34° C.

Elektrizität

220-250 V Wechselstrom, 50 Hz. Ein Adapter wird benötigt.

Ortszeit

In den Emiraten gibt es keine Sommer- Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt daher im Winter +3 Stunden und im Sommer +2 Stunden.

Telefonieren

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt man 0049, vor der Ortsvorwahl entfällt die Null.

Land und Leute

Aufgrund des Islams ist der Alkoholkonsum in den VAE eingeschränkt. Besonders im Emirat Sharjah gilt ein strenges, generelles Alkoholverbot. Hier wird in keinem Hotel oder Restaurant Alkohol angeboten, wohingegen in den restlichen Emiraten Alkohol serviert wird. Frauen sollten keine schulterfreien Tops, Hotpants oder Miniröcke tragen sondern Schultern und Knie immer bedecken. Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen. Öffentliches Essen, Trinken, Rauchen und sogar Kaugummi kauen, auch in Fahrzeugen, ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auch für Nichtmuslime verboten. Während dieser Zeit sollten Frauen möglichst dezente, langärmelige Kleidung tragen und Männer auf das Tragen kurzer Freizeitkleidung verzichten.

Währung/Banken/Kreditkarten

Währung: Die Währungseinheit ist der Dirham (AED), 1 Dirham = 100 Fils. Kurs 14.12.2017: 1 Dirham = 100 Fils, 1 Euro = ca. 4,32 Dirham, 1 Dirham = 0,23 Euro.
Banken/Kreditkarten: Internationale Kreditkarten werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen Geschäften akzeptiert. Barabhebung mit PIN-Code ist an Geldautomaten möglich. Reiseschecks werden fast überall akzeptiert. Geld kann bei Banken zu den Öffnungszeiten und im Hotel getauscht werden: Sa bis Mi 08:00 15:30 Uhr, Do 08:00-14:00 Uhr; einige Banken öffnen auch 16:30-18:30 Uhr, der Freitag und der Samstag bilden das Wochenende.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente
Erwachsene /
Jugendliche
Einreise möglich /
Bedingungen
ReisepassJa / mind. noch sechs Monate nach beabsichtigtem Ausreisedatum gültig
Vorläufiger ReisepassNein

Visum: Deutsche Staatsangehörige, die im Besitz eines regulären, biometrischen Reisepasses sind und Minderjährige mit Kinderreisepass, dürfen ohne Visum in das Hoheitsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate einreisen und sich dort zu touristischen, geschäftlichen (ohne Arbeitsaufnahme) oder zu Besuchszwecken für die Dauer von höchstens 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen aufhalten. Die Möglichkeit für die VAE-Behörden, die o.g. Aufenthaltsdauer im Einklang mit den gültigen nationalen Rechtsvorschriften über die 90 Tage hinaus zu verlängern, bleibt davon unberührt.
Die Einreise mit vorläufigen Reisepässen ist nach Angaben der Botschaft der VAE nicht mehr möglich. Weitere und verbindliche Auskünfte zur Einreise in die Emirate kann nur die Botschaft der VAE in Berlin erteilen. Allen Reisenden wird daher derzeit dringend empfohlen, rechtzeitig vor Reiseantritt (ggf. im Expressverfahren) einen regulären biometrischen Reisepass zu beantragen.
Hinweis: Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erteilt die zuständige Vertretung des Ziellandes. Bevor Sie in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen, prüfen Sie bitte die für Sie gültigen Visabestimmungen und stellen Sie, falls nötig, sicher, dass Sie ein gültiges Visum besitzen. Sie sind selbst dafür verantwortlich, ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise in die VAE von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Besondere Zollvorschriften

Einfuhr von Waffen, Drogen, Falschgeld und pornographischen Artikeln wird streng bestraft. Bereits freizügige Illustriertentitelseiten könnten als Pornographie ausgelegt werden. Bespielte Videokassetten werden ggf. überprüft bzw. beschlagnahmt. Auch die Einfuhr von E-Zigaretten ist verboten. Sie werden bei Einfuhr konfisziert. Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren in die VAE benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an die Botschaft der VAE. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Angesichts der allgemeinen Situation im Nahen und Mittleren Osten wird auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Wachsamkeit geraten. Vor allem in größeren Menschenansammlungen sollte sicherheitsbewusst und situationsgerecht gehandelt werden.
Kriminalität: Die VAE sind eines der sichersten Länder des Mittleren Ostens mit einer äußerst niedrigen Kriminalitätsrate. Dennoch sind vereinzelt Taschendiebstähle z. B. in großen Einkaufszentren oder bei Großveranstaltungen nicht auszuschließen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

In den VAE herrschen strenge islamische Moralvorstellungen. Homosexualität und außereheliche Sexualbeziehungen sind verboten und ziehen eine Gefängnisstrafe nach sich sofern sie zur Anzeige gebracht werden. In Hotels entstehen für Touristen in dieser Hinsicht für gewöhnlich keine Schwierigkeiten bei einer gemeinsamen Zimmerbelegung. Ebenso können nach islamischen Recht Bezeugungen gegenseitiger Zuneigung (z.B. Küssen, Austausch von Zärtlichkeiten) in der Öffentlichkeit zu Geldbußen oder Gefängnisstrafe führen. Rücksichtnahme auf die Sitten und Gebräuche der VAE wird daher empfohlen. Reisende sollten in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernhalten. Der Besitz und Konsum der kleinsten Mengen Drogen zieht ebenfalls Haftstrafen nach sich. Selbst der u.U. einige Tage zurückliegende Konsum, auch weicher Drogen, kann durch Bluttests festgestellt und entsprechend hart bestraft werden. Strafbar macht man sich außerdem beim Fotografieren/Filmen von folgenden Einrichtungen: militärische Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpaläste, öffentliche Gebäude, Industrieanlagen, Erdöl-/Erdgasanlagen. Bei Zuwiderhandlung wird zumindest die Kamera/der Film/der Chip konfisziert.

Medizinische Hinweise

Impfschutz: Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann im Einzelfall Impfschutz auch gegen Tollwut und / oder Typhus sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.

Medizinische Versorgung:

Die Einfuhr von einigen gängigen Medikamenten bzw. deren Inhaltsstoffen ist ohne ärztliche Verschreibung verboten. Bitte erkundigen Sie sich ggf. hier gesondert. Die medi­zi­nische Versorgung auf dem Lande ist mit Europa nicht immer zu vergleichen, in den größeren Städten jedoch jeweils relativ gut. Auch deutschsprachige Ärzte sind dort tätig. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind grundsätzlich empfohlen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundenen körperlichen Beweglichkeit und geistigen Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Dezember 2017

Länderinformationen Malediven

Höchsttemperaturen im Vergleich

 JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Male303030333330303030303030
Wassertemperatur272829303030282628282626
Berlin2371218222423191473

Geographie:

Inselstaat im Indischen Ozean bestehend aus einzelnen Inselgruppen (Atollen) mit insgesamt rund 1.190 Inseln, ausgedehnt über rund 750 km Länge und 120 km Breite. Die beiden wichtigsten Atolle sind das Nord-Malé Atoll (mit der Hauptstadt Malé auf der gleichnamigen Insel und der Insel Hulule mit dem internationalen Flughafen, sowie bedeutenden Touristeninseln) und das Addu-Atoll.

Hauptstadt:

Malé, 105.000 Einwohner (2012).

Staatsform:

Exekutive Präsidialverfassung, Staatsoberhaupt ist Präsident Abdulla Yameen Abdul Gayoom (seit 17. November 2013).

Religion:

Staatsreligion ist der Islam (sunnitische Richtung)

Sprache:

Dhivehi, verwandt mit dem alt-singhalesischen Elu; stark mit arabischen Fremdwörtern angereichert; Englisch ist allgemein verbreitet.

Klima:

Tropisch mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit, keine Jahreszeiten, sondern Monsunzeiten (Nordost-Monsun von November bis März, Südwest-Monsun von Juni bis Ende August); durchschnittliche Temperatur 25,5°C bis 30,4°C.

Elektrizität:

230 V Wechselstrom, 50 Hz. Ein Adapter wird benötigt.

Ortszeit:

Auf den Malediven gibt es keine Sommer- Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt daher im Winter +4 Stunden und im Sommer +3 Stunden.

Telefon:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland auf die Malediven lautet 00960. Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Land und Leute:

Außerhalb der touristisch erschlossenen Resorts, in sogenannten „Artificial Beach Areas“, z. B. in Malé oder in der Nähe von einfachen Gästehäusern, wurden Hinweisschilder angebracht, dass das Tragen unangemessener (“improper”) Badekleidung (z. B. Bikini) dort nicht gestattet ist. Es wird geraten, diese Hinweise unbedingt zu befolgen. Bei dem Besuch einer Einheimischeninsel (auch Malé) sollte man zudem auf schulter- und kniebedeckende Kleidung achten. Alkohol ist auf den Malediven strikt verboten. Die Hotelinseln dürfen jedoch Alkohol an Touristen ausschenken. Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein. Gefährliche Strömungen im Meer führen immer wieder zu tragischen Ertrinkungsunfällen. Auf entsprechende Warnungen ist an den Stränden zu achten.

Währung/Banken/Kreditkarten:

Währung: Die Währungseinheit ist die Maledivische Rufiyaa (MVR). 1 Rufiyaa = 100 Laari. Kurs (14.11.2017): 1 EUR = 17,69 MVR ; 1 MVR = 0,05 EUR.
Banken/Kreditkarten: An den maledivischen Geldautomaten lässt sich mit den gängigen Kreditkarten (VISA, Master Card, American Express) problemlos Bargeld abheben. Auch Maestro EC-Karten werden vielerorts von den Automaten angenommen. In der Regel werden bei Auslandsabhebungen Service-Gebühren in Höhe von 5 bis 10 Euro abgerechnet. Bei vielen Kreditkarten kommt oft noch ein Auslandseinsatzentgelt hinzu. Im Bereich der bargeldlosen Bezahlung gibt es auf den Malediven ausreichend Möglichkeiten. Mit Kreditkarte kann problemlos in Hotels, Restaurants und bei Veranstaltern gezahlt werden. Auch hier können Auslandseinsatzgebühren anfallen. Vor einer Auslandsreise sollte der Kreditkartenanbieter unbedingt über den geplanten Auslandseinsatz der Karte informiert werden, da es sonst vorkommen kann, dass die Karte aus Sicherheitsgründen gesperrt wird. Der Geldumtausch kann erst auf den Malediven erfolgen, da die Landeswährung weder ein- noch ausgeführt werden darf. Andere Währungen dürfen in beliebiger Höhe eingeführt werden und können am Flughafen oder in Banken, Hotels und größeren Geschäften gewechselt werden. Die Banken haben in der Regel Sonntag bis Donnerstag 07.30/08.00 – 14.30 Uhr geöffnet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene / JugendlicheEinreise möglich / Bedingungen
ReisepassJa, noch mind. 6 Monate gültig
vorläufiger ReisepassJa, noch mind. 6 Monate gültig

Visum: Für Deutsche besteht für die Einreise Pass- und Visumspflicht. Touristenvisa bis zu 30 Tagen werden bei der Einreise in die Malediven erteilt. Der Nachweis eines Rückflugtickets nach Deutschland sowie der Nachweis eines Hotelaufenthaltes (z.B. Reservierungsbestätigung) sind dafür erforderlich.
Hinweis: Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Besondere Zollvorschriften:

Medikamente unterliegen einer strikten Einfuhrkontrolle. Bei der Einfuhr von verschreibungspflichtigen Medikamenten ist daher eine englische Bescheinigung des behandelnden Arztes mitzuführen, aus der der Name des Patienten, der Name des Medikaments bzw. der Medikamente und die therapeutische Tagesdosierung hervorgeht. Die Einfuhr nicht verschreibungspflichtiger Medikamente unterliegt keinen Beschränkungen. Allerdings wird auch hier empfohlen, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen, sofern es sich nicht um allgemein bekannte Medikamente, z. B. gegen Magenprobleme oder Kopfschmerzen handelt. Alkohol darf nicht eingeführt werden. Ebenfalls verboten ist der Import von Götterabbildungen wie z. B. Buddha-Statuen. Zeitschriften, die spärlich bekleidete Personen zeigen, dürfen nicht eingeführt werden. Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Auf den Malediven ist jeglicher Rauschgiftbesitz strikt verboten. Verstöße können selbst bei geringen Mengen schwere Strafen zur Folge haben. Grundsätzlich verboten sind auch homosexuelle Aktivitäten. Bei Nichtbeachtung droht strafrechtliche Verfolgung. Jegliche christliche Missionstätigkeit oder missionsähnliche Veranstaltung ist untersagt.

Medizinische Hinweise:

Impfschutz: Personen, die sich innerhalb von 9 Tagen vor ihrer Einreise in einem Land mit erhöhtem Gelbfieberrisiko aufgehalten haben, müssen eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene (www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Als Reiseimpfungen wird u.a. Hepatitis A empfohlen. Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle, einen Tropenmediziner oder einen Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.
Infektionen durch Insektenstiche: In der Region werden durch Mücken übertragbare Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen. Dengue-Fieber und Chikungunya werden durch den Stich tagaktiver Mücken übertragen. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und ein Hautausschlag kennzeichnen den Verlauf und können mit den Beschwerden einer Malaria oder Grippe verwechselt werden. Beide Erkrankungen kommen häufiger während und unmittelbar nach der Regenzeit (Mai bis September) vor. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen nicht zur Verfügung. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,
• körperbedeckende helle, ggf. imprägnierte Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztätig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen
Durchfall- und Darmerkrankungen: Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden:
• Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser.
• Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen.
• Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen.
• Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen und von Fliegen von der Verpflegung fernhalten.
• Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.

Medizinische Versorgung:

Die medizinische Versorgung auf den Malediven ist eingeschränkt und entspricht in vielen Bereichen nicht europäischem Standard. Insbesondere bei schweren Erkrankungen oder Unfällen ist meist eine Evakuierung, z.B. nach Singapur oder Dubai notwendig. Ein ausreichender und gültiger Krankenversicherungsschutz einschließlich einer Reiserückholversicherung ist dringend angeraten. Reisende sollten regelmäßig einzunehmende Medikamente in ausreichender Menge auf die Malediven mitbringen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundenen körperlichen Beweglichkeit und geistigen Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: November 2017


zurück zu Infos & Tipps

Vergrößerung: