Ihre RSD-Kunden-Hotline: 089 / 211 290 11 (Mo. - Fr. 08:30 - 19:00 Uhr / Sa. 09:00 - 14:00 Uhr)

Alle Reisen Europa Asien Amerika Afrika

Länderinformationen Südamerika & Galápagos

Länderinformationen Südamerika

Höchsttemperaturen im Vergleich

 JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
San José242426282828262628262523
Berlin2361216222322181354

Lage:

Costa Rica & Panama: Mittelamerika | Ecuador & Peru: Lateinamerika

Hauptstadt:

Costa Rica: San José | Panama: Panama City | Ecuador: Quito | Peru: Lima

Staatsform:

Costa Rica: Präsidialregierung; Staatsoberhaupt ist Präsident Carlos Alvarado Quesada
Panama: Präsidialdemokratie; Präsident Juan Carlos Varela ist das Staatsoberhaupt
Ecuador: Präsidialdemokratie; seit Mai 2017 ist Präsident Lenín Moreno das Staatoberhaupt
Peru: Demokratische Republik; Staatsoberhaupt ist Präsident Martín Vizcarra

Religion:

Costa Rica: ca. 90 % Christen, Rest teilt sich in kleinere Gruppen
Panama: ca. 96 % Christen, Rest teilt sich in kleinere Gruppen
Ecuador: ca. 93 % Christen, 5 % Atheisten, Rest teilt sich in kleinere Gruppen
Peru: ca. 93 % Christen, Rest teilt sich in kleinere Gruppen

Sprache:

In allen bereisten Ländern ist Spanisch die offizielle Landessprache. Englisch- oder Deutschkenntnisse sind in keinem der Länder weit verbreitet, in urbanen Gegenden wird
Englisch noch am besten verstanden.
Expedition Südamerika: Die Bordsprache ist Englisch. Ankündigungen, Vorträge und schriftliche Informationen gibt es auch in Deutsch.

Klima:

Costa Rica: subtropisch bis tropisch
Panama & Ecuador: tropisch
Peru: tropisch, an der Küste im Sommer heiß (Dezember bis April), im Winter kühl und trocken (Mai bis November)

Ortszeit:

Der Zeitunterschied im Vergleich zu Deutschland beträgt:
Costa Rica: Im Sommer -8 Stunden, im Winter -7 Stunden.
Panama, Ecuador & Peru: Im Sommer -7 Stunden, im Winter -6 Stunden.

Elektrizität:

Costa Rica: Netzspannung 120 V, 60 Hz. Ein Adapter und ein Spannungswandler sind erforderlich.
Ecuador: Netzspannung 110 V, 60 Hz. Ein Adapter und ein Spannungswandler sind erforderlich.
Alle Kabinen verfügen über 220-V-/50-Hz-Steckdosen. Die Steckdosen sind kompatibel mit dem Eurostecker (2-polig).

Telefonieren:

Die Vorwahlen für Ferngespräche von Deutschland lauten:
Costa Rica: 00506 | Panama: 00507 | Ecuador: 00593 | Peru: 0051 Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Währung/Banken/Kreditkarten:

Costa Rica: Colón (CRC). Kurs (13.05.2019) 1 EUR = 669,11 CRC; 1 CRC = 0,0015 EUR
Panama: Balboa (PAB). Kurs (13.05.2019) 1 EUR = 1,12 PAB; 1 PAB = 0,89 EUR
Ecuador: US-Dollar (USD). Kurs (13.05.2019) 1 EUR = 1,12 USD; 1 USD = 0,89 EUR
Peru: Neuer Sol (PEN). Kurs (13.05.2019) 1 EUR = 3,37 PEN; 1 PEN = 0,27 EUR
Banken/Kreditkarten: Das Geldabheben mit einer Maestro-Karte ist in allen bereisten Ländern schwierig bzw. nicht möglich. Internationale Kreditkarten (vorzugsweise VISA) werden meist anerkannt. Es empfiehlt sich während der Reise ausreichend US-Dollar in kleinen Scheinen mit sich zu führen, da mit diesen in allen Ländern gezahlt werden kann. Euro können in größeren Städten mittlerweile umgetauscht werden (z.B. San José oder Lima). Tragen Sie nie zu viel Bargeld bei sich, wenn es sich vermeiden lässt.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisedokumente ErwachseneEinreise möglich / Bedingungen
ReisepassJa
vorläufiger ReisepassJa
PersonalausweisNein
vorläufiger PersonalausweisNein

Die Reisedokumente müssen sich in einem guten Zustand befinden und zum Zeitpunkt der Einreise in das jeweilige Land noch mind. 6 Monate gültig sein. Ein Visum ist in keinem der Länder nötig.
Costa Rica: Ein visumsfreier Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist möglich, häufig werden kürzere Aufenthaltsgenehmigungen erteilt. Reisende müssen ein Rückflugticket/ Anschlussticket und einen Finanzierungsnachweis für den Aufenthalt vorlegen.
Panama: Bei einer Aufenthaltsdauer bis zu 180 Tagen wird kein Visum benötigt. Des Weiteren sollte entweder ein gültiges Rückflug- oder Weiterreiseticket vorgelegt werden sowie ein Nachweis über ausreichend finanzielle Mittel für den Aufenthalt. Dies bedeutet entweder 500,– US-$ in bar oder die Verfügbarkeit der entsprechenden Summe auf dem Kreditkartenkonto (per Kreditkartenkontoauszug nachweisbar).
Ecuador: Seit Februar 2017 ist die Vorlage einer Reisekrankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Die Aufenthaltsberechtigung von maximal 90 Tagen pro Jahr wird bei Einreise erteilt. Der Einreisestempel ist obligatorisch.
Peru: Touristen können sich grundsätzlich bis zu 90 Tage pro Halbjahr in Peru aufhalten. Reisende sollten darauf achten, dass bei Einreise die bewilligte Aufenthaltsdauer im Pass oder ggf. auf der Einreisekarte vermerkt wird. Bei Überschreitung dieser Aufenthaltsdauer muss bei Ausreise eine Strafe gezahlt werden. Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.
Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

Costa Rica: Reisende sollten sich bewusst sein, dass die Gefährdung durch Kriminalität in Costa Rica nicht mit europäischen Verhältnissen vergleichbar ist. Pässe, Kreditkarten und andere wichtige Dokumente sollten unbedingt am Körper getragen werden. In den großen Touristenzentren (z.B. San José) sind Beamte der Touristenpolizei im Einsatz. Die Touristenpolizei ist jederzeit über die kostenlose Notrufnummer 911 (meistens auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung.
Panama: Es gilt Ausweispflicht für Ausländer. Daher ist es ratsam, den Originalreisepass – zumindest aber eine Kopie, aus der auch der Einreisestempel hervorgeht – mit sich zu führen. Ausweiskontrollen werden regelmäßig durchgeführt.
Ecuador, Peru: In diesen Ländern herrscht im Vergleich zu EU-Staaten ein höheres Risiko von Diebstählen. Achten Sie daher besonders auf Ihre Rucksäcke und Wertsachen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Der Besitz, Handel oder Konsum von Drogen ist in allen Ländern verboten und steht unter drastischen Strafen bis hin zur mehrjährigen Inhaftierung.
Costa Rica: Ein besonderes Augenmerk richten die costa-ricanischen Strafverfolgungsbehörden auch auf Fälle von Kindesmissbrauch. Hier drohen langjährige Haftstrafen. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass solche Taten, wenn sie von Deutschen oder an Deutschen im Ausland begangen werden, auch in Deutschland strafrechtlich verfolgt werden.
Panama: Der Genuss alkoholischer Getränke auf der Straße/öffentlichen Plätzen ist verboten und kann zur Inhaftierung führen.
Ecuador: In Ecuador gelten für die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen besondere Vorschriften. Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen. Bei Verhaftungen sollte auf sofortiger Unterrichtung der deutschen Botschaft bestanden werden.
Peru: Reisenden wird geraten jede Berührung mit Drogen aller Art und jeden Kontakt zu unbekannten, aufdringlichen Personen zu vermeiden. Die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte auch ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben. Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.

Medizinische Hinweise:

Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Gelbfieber und ggf. Cholera empfohlen. Es wird empfohlen, sich während der gesamten Reise vor Mücken zu schützen, da diese Infektionskrankheiten wie z.B. das Zika-Virus, Malaria oder das Dengue-Fieber übertragen können. Daher ist es ratsam lange, helle Kleidung zu tragen und ganztägig Insektenschutzmittel auf die freien Körperstellen aufzutragen. Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind in allen Ländern häufig. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Auch der Verzehr roher Fleisch-, Geflügel-, Fisch- bzw. Eier-Speisen sollte vermieden werden.

Seekrankheit:

An der Rezeption können Tabletten gegen Seekrankheit erworben werden. Wenn Sie bekanntermaßen leicht seekrank werden, bringen Sie bitte Ihre vertrauten Medikamente gleich mit.

Medizinische Versorgung:

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden für alle Länder dringend empfohlen!
Costa Rica: Die Gesundheitsversorgung ist gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Grundsätzlich sollte bei ernsthaften Erkrankungen, Unfällen, etc. schnellstmöglich eines der Krankenhäuser im Großraum San José aufgesucht werden. Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.
Panama: Insgesamt ist die Gesundheitsversorgung gerade in ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Deutschland erfolgen. Die Kosten für eine medizinische Behandlung sowie Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar (auch Kreditkartenzahlung ist ggf. möglich) beglichen werden.
Ecuador: Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten im privaten Sektor in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert. Die Kosten für eine medizinische Behandlung (prinzipiell auch bei Notfällen) sowie für Medikamente müssen in der Regel vor Ort sofort in bar oder per Kreditkartenzahlung beglichen werden. Im Fall akut lebensbedrohlicher Krankheitsbilder oder Unfallverletzungen sind auch Privatkliniken zur Behandlung verpflichtet, verlangen aber die vollständige Begleichung der Rechnung vor der Entlassung.
Peru: Das medizinische Versorgungsangebot ist in Lima im privaten Sektor z. T. auf international hohem Standard. Der öffentliche Sektor ist jedoch hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen meist defizitär strukturiert. Das Auswärtige Amt empfiehlt sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Peru zu informieren oder im Notfall ggf. die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren. In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden.
Vor Ihrer Expeditionsreise wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Mai 2019


zurück zu Infos & Tipps

Vergrößerung: