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Ihr Reiseverlauf

1. – 2. Tag: Anreise & Nairobi

Wir fliegen nach Nairobi und landen dort am 2. Tag. Unsere freundliche, Deutsch sprechende Reiseleitung empfängt uns und begleitet uns zu unserem Geländewagen. Das auf 1.670 m Höhe gelegene Nairobi ist nicht nur die Hauptstadt Kenias, sondern auch das Handels-, Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes. Außerdem ist die größte Stadt Kenias auch ein beliebter Ausgangspunkt für Safaris und Rundreisen durch das ostafrikanische Land. Beginnen Sie Ihr Abenteuer Afrika mit einer interessanten, fakultativen Stadtrundfahrt zu den Höhepunkten Nairobis. Genießen Sie u.a. den atemberaubenden Ausblick auf die lebhafte ostafrikanische Metropole vom 28-stöckigen Turm des Kenyatta International Conference Center. Bestaunen Sie Mzee Jomo Kenyatta‘s Mausoleum, ein architektonisches Meisterwerk. Oder besuchen Sie den bekannten Massai Markt und beobachten Sie dort die Händler beim Feilschen. Übernachtung im Raum Nairobi.

3. Tag: Amboseli-Nationalpark

Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Amboseli-Nationalpark im Süden Kenias. Der Nationalpark ist bekannt für seine riesigen Elefantenherden und den zauberhaften Blick auf den schneebedeckten Kilimandscharo, dem höchsten Bergmassiv Afrikas, in Tansania. Der Amboseli-Nationalpark ist außerdem eines der großartigsten Naturschutzgebiete Ostafrikas. Mit 400 km² ist er zwar flächenmäßig vergleichsweise klein, begeistert jedoch mit seiner landschaftlichen Schönheit und bietet durch die relativ niedrige, steppenartige Vegetation eine sehr gute Chance, zahlreiche Tiere zu sichten. Gerne nehmen wir Sie mit auf eine spannende, fakultative Safari im Geländewagen, bei der Sie mit etwas Glück Zebras, Giraffen, Löwen, Leoparden oder Büffel in freier Wildbahn bestaunen können. Ein wahrlich magisches Erlebnis. Übernachtung in einer komfortablen Lodge in der Nähe des Nationalparks.

4. Tag: Tsavo-West-Nationalpark

Nach einem gemütlichen Frühstück geht es los Richtung Tsavo-Nationalpark, dem größten Nationalpark Kenias. Er wurde bereits 1948 zum Naturschutzgebiet erklärt. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie zwischen Nairobi und Mombasa wurde der Nationalpark geteilt in einen westlichen und einen östlichen Teil. Das Klima im westlichen Teil ist feuchter und geprägt durch Flusslandschaften und Seen. Der Park beeindruckt mit einem großen Artenreichtum. Bewundern Sie beispielsweise Löwen, Elefanten und Krokodile sowie 600 Vogelarten. Nach der Ankunft in unserer Unterkunft erwartet uns ein Mittagessen. Und danach beginnt, unsere aufregende Safari durch den Tsavo-West-Nationalpark in unserem Geländewagen. Dieses Erlebnis ist ein besonderer Höhepunkt unserer Reise – eine einmalige Erfahrung, Tieren in freier Wildbahn so nah sein zu können. Es sind intensive Begegnungen, die unvergesslich bleiben. Die nächsten 2 Nächte übernachten wir in einer Lodge in der Nähe des Tsavo-Ost-Nationalparks.

5. Tag: Tsavo-Ost-Nationalpark

Heute gibt es genügend Zeit, um sich zu entspannen. Genießen Sie die Annehmlichkeiten Ihrer komfortablen Lodge und lassen Sie am Pool die Seele baumeln. Alternativ nehmen wir Sie mit auf eine ganztägige, fakultative Safari, bei der Sie die Artenvielfalt im größten Nationalpark Kenias bewundern können. Der Tsavo-Ost-Nationalpark ist durch eine vorwiegend trockene Vegetation gekennzeichnet. Wüstenartige Steppen wechseln sich dort mit grasbewachsenen Savannen ab, was die Beobachtung von Wildtieren besonders leicht macht. Der Tsavo-Ost gilt auch als Reich der roten Elefanten und beherbergt die größte Elefantenpopulation in Kenia. Der Grund für die ungewöhnliche rote Färbung der Elefanten ist der rostrote Boden des Nationalparks. Damit sprühen sich die Tiere regelrecht ein, um sich so vor Insekten und der Sonneneinstrahlung zu schützen.

6. – 11. Tag: GRATIS-Urlaubsverlängerung im 4-Sterne-Traumhotel AMAN TIWI BEACH RESORT am Indischen Ozean & Mombasa-Ausflug

In den nächsten Tagen wartet Erholung pur an schneeweißen Sandstränden auf Sie. Ihr beliebtes 4-Sterne-Traumhotel liegt im Süden Mombasas an einem feinen Sandstrand. Hier können Sie so richtig entspannen, am Indischen Ozean entlangspazieren oder am 167 m langen Außenpool relaxen. Am 7. Tag nehmen wir Sie mit auf einen Ausflug nach Mombasa und zum Fort Jesus (Eintritt inkl.), seit 2011 ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Festung wurde zum Schutz des alten Hafens in Mombasa errichtet und ist ein einzigartiges Beispiel portugiesischer Baukunst. Dann heißt es Abschied nehmen: von einem faszinierenden Land und von unseren neu gewonnenen Reisefreunden. Zusammen mit ihnen teilen wir nun wunderbare Erinnerungen und fliegen rundum zufrieden zurück nach Deutschland. Ankunft an Tag 11.


Ihre Inklusivleistungen

  • Linienflug mit Turkish Airlines (beste europäische Airline 2011 – 2016)¹
    • Deutschland nach Nairobi
    • Mombasa nach Deutschland
    inkl. Hoteltransfers
  • 5 Tage Exklusive Studienreise Kenia
    – 4 Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Komforthotels und Lodges
    – Rundum-Verpflegung:
    • 5x reichhaltiges Frühstücksbuffet
    • 4x reichhaltiges Abendbuffet (Tag 2 – 5)
    • 3x Mittagessen (Tag 3 – 5)
    – Faszinierende Rundreise im Geländewagen mit fachausgebildeter Reiseleitung.
    Spektakuläres Ausflugsprogramm + Eintritte (lt. Programm) u.a. mit:
    • Nairobi
    • Tiwi Beach
    • Mombasa
    • Safari Tsavo-West-Nationalpark
    • Indischer Ozean
    • Fort Jesus (Welterbe)
  • 6 Tage Erholung im 4-Sterne-Traumhotel
    – 5 Übernachtungen im Doppelzimmer im 4-Sterne-Traumhotel AMANI TIWI BEACH RESORT an einem atemberaubenden Sandstrand
    – 5x Halbpension (reichhaltiges Frühstücks- und Abendbuffet)
    – kostenlose Nutzung: u.a. attraktiver Außenpool (167 m) und komplett ausgestattetes Fitnesscenter
  • 24 Stunden ärztliche Rufbereitschaft


1 Linienflug mit Turkish Airlines (beste europäische Airline 2011 – 2016 nach Sky Trax World Airline Award) mit Umstieg in Istanbul nach Nairobi und zurück von Mombasa


Ihre Zusatzleistungen

Kulturpaket “Entdecker”:

Das Paket beinhaltet die „Stadtrundfahrt Nairobi“ und die 2 Geländewagen-Safaris im „Amboseli-Nationalpark” und im „Tsavo-Ost-Nationalpark”: nur 239,– € p. P.

Erholung im Traumhotel

Länderinformation Kenia

Höchsttemperaturen im Vergleich

 JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
NAIROBI272928262523222324272526
BERLIN2371217212322191584

Lage:

Die Republik Kenia befindet sich in Ostafrika. Sie grenzt an den Sudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und an den Indischen Ozean.

Land und Leute:

Die Küstenregion Kenias ist islamisch geprägt. Reisende sollten darauf Rücksicht nehmen und ihr Verhalten – wo erforderlich – sowie ihre Bekleidung (außerhalb der Hotelanlagen) entsprechend anpassen. Für Reisende, die in Kenia zu Schaden kommen oder Opfer eines Verbrechens oder Unfalls werden, ist es erfahrungsgemäß schwierig bis aussichtslos rechtliche Ansprüche durchzusetzen.

Hauptstadt:

Nairobi (rund 3,5 Millionen Einwohner)

Staatsform:

Präsidialrepublik. Staatspräsident (gleichzeitig Oberkommandierender der Streitkräfte) S.E. Hon. Uhuru Muigai Kenyatta, C.G.H., M.P. (seit 9.4.2013)

Religion:

70 % Christen (26,5 % Anglikaner, 26,4 % Katholiken, 2,5 % Orthodoxe), viele Christen evangelikal beeinflusst und Mitglieder von Pfingstkirchen (drittgrößte christliche Gemeinschaft); 20 % Muslime, 10 % Naturreligionen; ferner Hindus, Jainas, Sikhs

Sprache:

Englisch, Kiswahili (Amtssprachen) und rund 70 lokale Sprachen (u.a. Kikuyu, Kamba, Ekegusii, Kimeru, Dholuo, Kalenjin)

Klima:

tropisch (Küste), semi-arid und arid (Norden, Nordosten), sub-tropisch (Hochland/Zentrum)

Ortszeit:

Der Zeitunterschied zu Deutschland (MEZ) beträgt im Winter +2 Stunden. Da keine Umstellung auf Sommerzeit erfolgt, beträgt der Zeitunterschied im Sommer +1 Stunde.

Elektrizität:

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Ein Adapter wird benötigt.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Kenia lautet 00254. Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Währung:

Währungseinheit ist der Kenya-Shilling (KES). 1 KES = 100 Cents. Kurs (07.12.2018): 1 EUR = 116,68 KES ; 1 KES = 0,0086 EUR.

Banken/Kreditkarten:

Bargeld kann an Geldautomaten mit Kreditkarten und Bankkarten europäischer Banken, abhängig von den Sicherheitsvorkehrungen der jeweiligen Bank, bis maximal 40.000,– KES pro Tag abgehoben werden. In der Ankunftshalle des Internationalen Flughafens Nairobi – nach der Zollabfertigung – sollte nach Möglichkeit vermieden werden, Geld umzutauschen. Es besteht die Gefahr der Beobachtung und Verfolgung durch dort operierende kriminelle Banden. Es ist hilfreich, einen kleineren Betrag in Ein-Dollar-Noten griffbereit mitzuführen, um erste Kosten, z. B. für ein Taxi, bestreiten zu können.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

ReisedokumenteEinreise möglich
ReisepassJa
vorläufiger ReisepassJa
PersonalausweisNein
vorläufiger PersonalausweisNein

Reisedokumente müssen 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein. Die Vorlage eines Rück- oder Weiterreisetickets ist notwendig.

Visum:

Für deutsche Staatsangehörige besteht Visumspflicht. Die Visumgebühr beträgt 51,– US $ (Stand Dezember 2018). Visa können bei den kenianischen Botschaften oder online beantragt werden. Daneben werden an den offiziellen Grenzstationen, z. B. an den Flughäfen Nairobi und Mombasa, weiterhin Visa erteilt. Wir empfehlen jedoch dringend das Visum im Voraus online zu beantragen. Weitere Informationen und eine Anleitung zur Beantragung des Visums sind unter https://immigration.ecitizen.go.ke und http://kenyaembassyberlin.de/ erhältlich. Die kenianischen Behörden raten dringend von der Nutzung anderer online-Anbieter mit zum Teil betrügerischen Absichten ab. Für nähere Einzelheiten wird Reisenden empfohlen, sich mit der Botschaft der Republik Kenia in Verbindung zu setzen.
Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Die Einfuhr von Waffen (einschl. Gaspistolen, Tränengas u.a. in Deutschland frei verkäufliche Waffen zur Selbstverteidigung) und Drogen aller Art ist strikt verboten. Wertvolle elektronische Geräte sind bei der Einreise zu deklarieren. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Landeswährung darf nur bis zu einem Gegenwert von 6.000,– US-$ ein- bzw. ausgeführt werden. Die Einfuhr jeder Art pornographischen Materials ist verboten. Da die meisten exotischen Tier- und Pflanzenarten geschützt sind, sind der Besitz und damit auch die Ausfuhr entsprechender Souvenirs verboten und werden mit hohen Geld- oder Haftstrafen geahndet.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

In Kenia besteht die Gefahr terroristischer Anschläge. Es wird daher zu Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Die Gefahr, Opfer von bewaffneten Überfällen zu werden, besteht in allen Landesteilen. Wachsamkeit und ein aufmerksamer Umgang mit Geld, Kreditkarten und Wertgegenständen ist jederzeit geboten. Reisende sollten beim Einsatz von Bankkarten (Zahlung mit Kreditkarte, Abheben am Geldautomat) besonders vorsichtig sein. Nicht ausgeschlossen sind Ausspähungen, die anschließend in sogenannte Express-Entführungen münden, bei denen auch westliche Ausländer über mehrere Stunden hinweg festgehalten werden, um mit ihren Bankkarten hohe Geldbeträge abzuheben. Aufgrund erhöhter Kriminalität wird von Aufenthalten und Besuchen bestimmter Stadtteile Nairobis (Eastleigh, Pangani und Slum-Gebiete) abgeraten. Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell gemieden werden. In Nairobi ereigneten sich in letzter Zeit mehrere Fälle von Trickbetrug, in denen die Betrüger den Reisenden, als Polizisten verkleidet, gegenübertraten. Es ist daher zu empfehlen, sich immer den Dienstausweis des vermeintlichen Polizisten zeigen zu lassen und diesem nicht ohne nachvollziehbaren Grund zu folgen. Die Altstadt von Mombasa sollte nur mit ortskundigen Personen und am Tage besucht werden. Es besteht die erhöhte Gefahr Opfer eines Raubüberfalles (Fußgänger und Autofahrer) zu werden. Ebenso besteht bei Spaziergängen an Stränden nach Einbruch der Dunkelheit und außerhalb der Hotelanlagen eine erhöhte Gefahr, überfallen zu werden. Generell sollte auf das sichtbare Tragen von Wertsachen verzichtet werden. Es wird geraten, selbst kürzeste Entfernungen mit einem Taxi zurückzulegen. Sporadische kriminelle Aktivitäten werden auch im Grenzgebiet zwischen Kenia und Tansania in den Regionen Massai Mara, des Natron-Sees, Namanga und des Amboseli-Parks gemeldet. Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Drogendelikte (auch Besitz von Marihuana für den Eigenbedarf) stehen schon bei Geringfügigkeit unter harter Strafe. Auch ohne Verurteilung ist mit einer mehrjährigen Untersuchungshaft zu rechnen. Gleiches gilt für den unerlaubten Waffenbesitz. Dabei ist zu beachten, dass auch Gas- und Spielzeugpistolen, CS-Gas und Pfefferspray als Waffen klassifiziert sind. Von der Mitnahme im Reisegepäck ist daher unbedingt abzusehen. Das Fotografieren von Einrichtungen, die als militärisch und/oder sicherheitsrelevant gelten können (z. B. Flughafen, offizielle Regierungsgebäude usw.), ist verboten. Eine Erlaubnis, z. B. der Sicherheitskräfte, kann im Einzelfall eingeholt werden. In Nationalparks ist die Mitnahme von Waffen streng verboten. Da auf kenianischen Geldscheinen und Münzen Portraits der Präsidenten abgedruckt sind, steht die Verschandelung bzw. Zerstörung der Währung unter Strafe.Das kenianische Strafrecht stellt homosexuelle Handlungen unter Strafe. Auch wenn diese Bestimmungen bisher nicht angewandt wurden und in der Hauptstadt Nairobi sowie der Küstenregion eine liberale Grundeinstellung vorherrscht, wird zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit empfohlen. Im Zuge der jüngsten Reform der Sexualdelikte durch den „Sexual Offences Act 2006“ wurden die Strafandrohungen z. B. für Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Menschen-/ Frauenhandel und Ausbeutung drastisch angehoben. Die Strafandrohungen sehen langjährige Freiheitsstrafen vor, wobei in Kenia alle Personen bis zum Alter von 18 Jahren als Kind im Sinne dieses Gesetzes angesehen werden. Im Falle des unerlaubten Aufenthalts in Kenia, unter anderem auch bei Ablauf eines vorher gültigen Visums, drohen Inhaftierung, Geldstrafe und/oder Abschiebung. Es besteht ein weitreichender Schutz der Nichtraucher in Kenia. Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist demnach weitgehend verboten. Seit kurzem werden die gesetzlichen Bestimmungen zum Nichtraucherschutz strenger durch die Behörden verfolgt. In einigen wenigen Einzelfällen wurden Einreisende direkt nach der Ankunft von angeblichen Polizisten in betrügerischer Absicht zur Zahlung von hohen „Bußgeldern“ genötigt. Seit Ende August 2017 besteht ein allgemeines Verbot von Plastiktüten. Selbst der Besitz ist unter Strafe gestellt. Es drohen hohe Geldstrafen und u.U. sogar Haft. Aufgrund der noch unklaren strafrechtlichen Regelungen wird empfohlen, bei der Einreise nach Kenia keine Plastiktüten mitzuführen.

Medizinische Hinweise:

Aufgrund des aktuellen Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo werden derzeit alle Reisenden, die über den Jomo Kenyatta International Airport Nairobi bzw. über die Landgrenzen Busia und Malaba einreisen, zur Vermeidung der Einschleppung von Ebola mittels Temperaturscanner auf erhöhte Körpertemperatur überprüft und nachfolgend ggf. einer weiteren Befragung/Untersuchung unterzogen. Bei bestätigtem Verdacht auf Ebola ist von erweiterten Maßnahmen (z.B. Quarantäne) auszugehen.
Impfschutz: Bei Einreise aus Nicht-Gelbfiebergebieten (z.B. aus Europa) oder einer Transitzeit von weniger als 12 Stunden im Flughafen eines Gelbfieber-Endemiegebietes (z.B. Äthiopien) ist der Impfnachweis nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch für Reisen im Land empfohlen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Als Reiseimpfung wird Hepatitis A empfohlen.
Dengue-Fieber: Insbesondere in den Küstenregionen, auch in Mombasa, werden immer wieder Fälle gemeldet (Dengue Typ 1, 2 und 3). Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (siehe Ostafrikanische Schlafkrankheit).
Malaria: Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85 % der Fälle in Kenia!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Ein hohes ganzjähriges Risiko besteht in den Touristenzentren an der Küste und im Westen des Landes am Viktoriasee. Ein mittleres Risiko besteht in den Grenzregionen zu Tansania im Südwesten sowie ein geringes Risiko in den restlichen Landesteilen. Nairobi und Umgebung sind malariafrei. Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollte unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.
Chikungunya-Fieber: Ende 2017 wurden erstmals Fälle gemeldet, die im Land selbst erworben wurden. Betroffen waren die Küstenregionen nördlich von Mombasa. Grundsätzlich ist aber ein Risiko im gesamten Küstenbereich anzunehmen. Die Erkrankung ist wie Dengue-Fieber durch Fieber, Hautausschlag, Gelenk- und Knochenschmerzen gekennzeichnet und wird auch durch die gleichen tagstechenden Mücken (Aedes aegypti) übertragen. Mückenschutz beachten.
Ostafrikanische Schlafkrankheit: Die unbehandelt fast immer tödlich verlaufende Erkrankung wird durch den schmerzhaften Stich der aggressiven TseTse-Fliege übertragen. Obgleich das Risiko sehr gering ist, sollte bei Besuch der Nationalparks auf guten Mückenschutz (protektive Bekleidung, Mückenabwehrmittel auch tagsüber) geachtet werden. Bei unklarem Fieber nach Rückkehr sollte neben der ungleich häufigeren Malaria auch an die Schlafkrankheit gedacht werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (Dengue), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
Durchfallerkrankungen und Cholera: Cholera ist in Kenia endemisch. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen – wenn möglich – Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.
Gifttiere: In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.

Medizinische Versorgung:

Die medizinische Versorgung außerhalb Nairobis ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hochproblematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Fachärzte. Die ärztliche Versorgung in Nairobi ist allerdings gut. Die Stadt ist Sitz eines Regionalarztes des Auswärtigen Amts und verfügt auch über einige deutsch sprechende Ärzte. Außerdem sind englisch sprechende Fachärzte aller Fachrichtungen vorhanden. In einigen Krankenhäusern gibt es Stationen, die hinsichtlich der Unterbringung auch höheren Ansprüchen gerecht werden. Ein ärztlicher Notfalldienst für dringende Erkrankungen, Unfälle etc. ist dort eingerichtet.
Einfache bis mittelschwere Operationen können, insbesondere in Nairobi, in ausgewählten Krankenhäusern durchgeführt werden. Im Notfall sind auch komplexe Eingriffe möglich, dennoch sollten schwierigere Operationen oder hier nicht häufig durchgeführte Eingriffe nach ärztlicher Rücksprache in Europa oder Südafrika durchgeführt werden.
Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Nairobi haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen allerdings vor.
Häufig sind die Kosten für ärztliche Behandlungen in Kenia für Europäer deutlich teurer als in Deutschland. Touristen, die nach Kenia kommen, sollten über eine zusätzliche Reisekrankenversicherung verfügen. Es wird der Abschluss einer deutschen oder internationalen Flugrettungsversicherung sowie lokal für Reisen innerhalb von Kenia bei (AMREF („Flying Doctors“) empfohlen.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Dezember 2018

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