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Ihr Reiseverlauf

Erleben Sie auf dieser Traumreise die sehenswerte Hauptstadt Windhoek und den kolonialen Charme Swakopmunds. Sie werden staunen über die mächtigen Dünen von Sossusvlei, über die fantastische Tierwelt des Etosha-Nationalparks und die Magie der Kalahari. Freuen Sie sich auf uralte Felszeichnungen und den farbenfrohen Markt der Holzschnitzer.

1.-2. Tag: Anreise & Hauptstadt Windhoek

Nach der Fluganreise aus Deutschland empfängt uns an Tag 2 unsere Deutsch sprechende Reiseleitung am Flughafen in Windhoek. Anschließend entdecken wir Windhoek bei einer interessanten Stadtrundfahrt. Dabei sehen wir die Christuskirche, die Festung „Alte Feste” und die lebhafte Independence Avenue. Wir übernachten im Raum Windhoek.

3.-4. Tag: Okahandja & Etosha-Nationalpark

An Tag 3 geht unsere Reise zuerst nach Okahandja, wo wir einen traditionellen afrikanischen Holzschnitzermarkt besuchen. Anschließend geht es in den Etosha-Nationalpark, einen der schönsten Nationalparks Afrikas (Eintritt inkl.). Das Schutzgebiet umfasst vor allem die 4.700 km2 große Etosha-Pfanne. Der Boden des ehemaligen Sees ist sogar noch vom Weltall aus zu sehen. Wir unternehmen eine erste Safari mit dem Reisebus. An den Wasserlöchern der Etosha-Pfanne sammeln sich Elefanten und Nashörner, Giraffen, Impalas und Zebras. Nach dieser ersten Tour geht es in unsere Lodge in der Etosha-Region für 2 Nächte. Auch der 4. Tag steht ganz im Zeichen des wunderschönen Nationalparks. Wir erkunden diesen noch einmal ausgiebig mit dem Reisebus oder Sie machen mit bei unserem fakultativen Ausflug. Steigen Sie um in offene Fahrzeuge und erleben Sie Natur und Wildtiere hautnah. Ein einzigartiges Abenteuer!

5. Tag: Damaraland & Felszeichnungen von Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe)

Wir verlassen die Etosha-Region und fahren in das Damaraland, eine spektakuläre Felslandschaft. Im Damarabergland finden wir auch die berühmten Felszeichnungen von Twyfelfontein, das erste UNESCO-Weltkulturerbe Namibias. Die uralten Zeichnungen zeigen Krieger, Jäger mit Pfeil und Bogen sowie viele Tiere. Übernachtung im Damaraland.

6. Tag: Dorob-Nationalpark, Weinprobe & Swakopmund, das ehemalige deutsche Seebad

Heute geht es an die Küste nach Swakopmund, dem ehemaligen deutschen Seebad. Unterwegs halten wir im kleinen Städtchen Omaruru und bieten Ihnen eine köstliche, fakultative Weinprobe exzellenter namibischer Weine. Kurz vor Swakopmund fahren wir durch den 2010 proklamierten Dorob-Nationalpark, eine bezaubernde, wüstenhafte Küstenlandschaft. Am Ziel angekommen, sehen wir bei einer Stadtrundfahrt die Highlights der Stadt. Dazu gehören der rot-weiße alte Leuchtturm und die Promenade mit Strand und schönem, langen Steg. Wir übernachten für 2 Nächte im Raum Swakopmund.

7. Tag: Swakopmund & Walfischbucht

Erkunden Sie heute Swakopmund auf eigene Faust. Die charmanten Fachwerkhäuser und die Strandpromenade aus der deutschen Kolonialzeit erinnern Besucher an die deutschen Seebäder an Nord- und Ostsee. Kaum zu glauben, dass wir uns hier direkt am Rande der Namib-Wüste befinden! Unvergesslich wird eine zweistündige, fakultative Bootsfahrt hinaus in die glitzernde Walfischbucht: Sie sehen Robben oder auch mit etwas Glück Delfine und zwischen Juni und November auch Wale.

8. Tag: Panorama-Fahrt, Kuiseb-Canyon & Wendekreis des Steinbocks

Wir machen uns heute auf den Weg in die berühmte Dünen-Region Sossusvlei. Schon die Panorama-Fahrt allein ist aufgrund der einzigartigen Naturlandschaft atemberaubend. Freuen Sie sich zudem bei einem Halt über die Aussicht auf ein paar der bizarren Köcherbäume. Wir staunen über den wilden Kuiseb-Canyon, den unser Bus passiert. Beim Hinweis-Schild „Tropic of Capricorn“ steht dann unser nächster Fotostopp an: Wir stehen jetzt am südlichsten Breitengrad, an dem die Sonne mittags im Zenit steht, dem sogenannten „Wendekreis des Steinbocks“. Übernachtung in der Sossusvlei-Region für 2 Nächte.

9. Tag: Dünen von Sossusvlei (UNESCO-Welterbe)

Heute erwartet uns ein fesselndes Spektakel. Wir machen uns auf in die berühmten Dünen von Sossusvlei. Diese beigefarbene Salz-Ton-Pfanne ist seit 2013 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wüste Namib und wird eingerahmt von bis zu 380 m hohen Dünen – die höchsten der Welt! Wir haben genug Zeit, um diese Dünenlandschaft zu bestaunen oder gar eine Besteigung der Düne 45 zu versuchen. Auch mit Allradfahrzeugen sind wir hier einige Kilometer unterwegs. Anschließend werfen wir noch einen ausgiebigen Blick in den verwegenen Sesriem-Canyon.

10. Tag: Chor vom Volk der Nama & Kalahari-Region

Wir machen uns nun auf den Weg in die Kalahari-Region – eine Savannen-Landschaft von magischer Schönheit. Zunächst freuen wir uns auf eine ganz besondere Darbietung: Ein Chor vom Volk der Nama singt und tanztfür uns. Verblüffend dabei ist, zu ihrer Sprache gehören auch Klick-Laute! Auf dem Weg in unsere Lodge genießen wir wunderbare Ausblicke auf die feinen, rotgetönten Sandlandschaften. Übernachtung in der Kalahari-Region.

11. Tag: Panorama-Fahrt nach Windhoek

Heute fahren wir in unserem Komfort-Bus entspannt zurück nach Windhoek, können uns dabei zurücklehnen und die herrlichen Landschaften vorbeiziehen lassen. Unterwegs halten wir an einem wuchtigen Kameldorn-Baum, eine Akazie, deren Hülsenfrüchte in der traditionellen Medizin eine wichtige Bedeutung haben. Im Geäst des Baumes entdecken wir die Nester von Webervögeln. Übernachtung im Raum Windhoek.

12.-13. Tag: Heimreise

An Tag 12 heißt es Abschied nehmen von diesem Paradies. Erlebnisreiche, gemeinsame Ferientage gehen zu Ende, neue Urlaubsfreundschaften sind entstanden. Nach einem angenehmen Transfer zum Flughafen startet der Rückflug. Wir erreichen Deutschland am Tag darauf.


Ihre Inklusivleistungen

  • Linienflug nach Windhoek und zurück mit Qatar Airways (beste Airline der Welt 2019)1
    inkl. Hoteltransfers
  • 10 Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Hotels & Lodges
  • 10x Frühstücksbuffet
  • Faszinierende Studienreise in unserem modernen und klimatisierten Reisebus mit den berühmtesten Höhepunkten Namibias! Freuen Sie sich auf ein spektakuläres Ausflugsprogramm u.a. mit:
    • Windhoek
    • Okahandja
    • Etosha-Nationalpark
    • Twyfelfontein (Welterbe)
    • Dorob-Nationalpark
    • Swakopmund
    • Sossusvlei (Welterbe)
    • Kuiseb-Canyon
    • Wendekreis des Steinbocks
    • Sesriem-Canyon
    • Chor des Nama Volkes
    • Kalahari-Region
  • Fachausgebildete, Deutsch sprechende Reiseleitung
  • 24 Stunden ärztliche Rufbereitschaft


1Qatar Airways (beste Airline der Welt 2019 nach Sky Trax World Airline Award) mit Umstieg in Doha


Ihre Zusatzleistungen

Genusspaket:

Das Paket beinhaltet Halbpension, d.h. 10× reichhaltiges Abendessen: nur 249,– € p.P.

Kulturpaket:

Das Paket beinhaltet die „Ganztagessafari durch den Etosha-Nationalpark im offenen Fahrzeug“, die „Weinprobe in Omaruru“ und die „Bootsfahrt Walfischbucht“: nur 179,– € p.P.

Einzelzimmerzuschlag: 399,– € p.P.

Inklusive spektakulärem Ausflugsprogramm mit den 12 berühmtesten Höhepunkten !

Länderinformationen Namibia

 JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
WINDHOEK292827262422222427282930
BERLIN2371217212322191584

Geographie:

Namibia liegt im südwestlichen Afrika zwischen 17 und 29 Grad südlicher Breite und 12 und 25 Grad östlicher Länge.

Hauptstadt:

Windhoek, ca. 325.000 Einwohner

Staatsform:

Präsidialdemokratie; Staatspräsident Dr. Hage Geingob (seit 21.03.2015)

Religion:
ca. 87 % Christen, davon rund 80 % Protestanten und rund 20 % Katholiken; ansonsten traditionelle afrikanische Religionen und Freikirchen

Sprache:

Amtssprache: Englisch; sonstige Sprachen: Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Khoekhoegowab, Deutsch u.a.

Klima:

arides Klima; Regenzeit: Januar-März/April. Besonders in den Frühlingsmonaten der südlichen Hemisphäre kann es in Namibia, aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen, gelegentlich zu Buschbränden kommen. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in Tourismusgebieten muss in diesen Fällen gerechnet werden. Einige von Touristen weniger besuchte Gebiete im Norden Namibias zwischen der Etosha-Pfanne und der angolanischen bzw. sambischen Grenze können in der Regenzeit, besonders in den Monaten Februar bis April, von Überschwemmungen großen Ausmaßes betroffen sein, die entsprechende Auswirkungen auf die Befahrbarkeit der Straßen haben. Trockenflussbetten im ganzen Land können sich in der Regenzeit unter Umständen in kürzester Zeit zu reißenden Flüssen entwickeln.

Ortszeit:

In Namibia gilt West Africa Time (WAT) ohne Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt im Sommer 0 Stunden und im Winter +1 Stunde.

Elektrizität:

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Ein dreipoliger Adapter wird benötigt.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Namibia lautet 00264 (+264). Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 (+49) vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.

Infrastruktur:

Das Straßennetz ist gut ausgebaut, außer den Hauptverkehrsstraßen handelt es sich hauptsächlich um Schotterpisten. In Namibia herrscht Linksverkehr.

Währung/Banken/Kreditkarten:

Währungseinheit ist der Namibia Dollar (NAD). 1 NAD = 100 Cents. Kurs (07.11.2019): 1 EUR = 16,38 NAD; 1 NAD = 0,06 EUR.
Der Umtausch in die Landeswährung sollte erst in Namibia erfolgen. Man erhält bei dem Währungswechsel vor Ort einen besseren Wechselkurs. Oft kommt es außerdem vor, dass die heimische Bank eine Extragebühr für die Besorgung des Namibia-Dollars verlangt. Alternativ dazu ist ein Umtausch in Südafrikanische Rand möglich, welcher als gleichwertiges Zahlungsmittel in Namibia akzeptiert wird. Der Geldwechsel ist in jeder Bank oder Wechselstube möglich. Die Öffnungszeiten der Banken in Namibia sind von Mo – Fr 08:30 bis 15:30 Uhr und Sa 08:30 bis 11:00 Uhr. Häufig haben die Banken in der Mittagszeit zwischen 13:00 und 14:00 Uhr geschlossen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisedokumente Einreise möglich
ReisepassJa, bei Einreise mind. noch 6 Monate gültig
Vorläufiger ReisepassJa
PersonalausweisNein
vorläufiger PersonalausweisNein

Deutsche können für kurzfristige Aufenthalte von bis zu 90 Tagen im Jahr zu ausschließlich touristischen Zwecken ohne Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Der Einreisestempel „Visitors Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu max. 90 Tagen erteilt werden. In der Regel wird er auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Eine – auch unbeabsichtigte – Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt – z. B. im Krankheitsfall –, sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs and Immigration), Independence Avenue/Ecke Kasino Str., Windhoek, beantragt werden. Hier wird eine Gebühr erhoben. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 US-Dollar möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD aber bei Einreise deklariert werden. Die Ausfuhr ist für Touristen auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde. Für Reisen zwischen den Mitgliedern der Southern African Customs Union SACU (Botswana, Lesotho, Namibia und Swasiland) gibt es keine Beschränkungen. Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

Die Zahl der Diebstahlsdelikte gegen Ausländer ist sowohl in Windhoek, als auch in der Provinz unvermindert hoch. Es kommt vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch in Unterkünften für Touristen. In Windhoek ereignen sich Raubüberfälle oft an Sonn- und Feiertagen, wenn die Straßen menschenleer sind. Überfälle ereigneten sich zuletzt auf Spaziergänger im Stadtrandgebiet wie Farm Windhoek, Avis Damm und Lovers Hill. Ein erhöhtes Überfall- bzw. Diebstahlsrisiko besteht in Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug, bei denen Touristen bevorzugte Opfer sind, nimmt rapide zu.
• Unternehmen Sie Spaziergänge möglichst ohne Wertsachen und nicht im Dunkeln und seien Sie im Stadtrandgebiet von Windhoek besonders vorsichtig.
• Seien Sie bei Fahrten im Land auch bei kurzen Zwischenstopps vorsichtig.
• Verriegeln Sie Fahrzeugtüren immer, behalten Sie Wertsachen auch auf Busreisen im Blick und lassen Sie sie in Fahrzeugen auch während der Fahrt nicht sichtbar liegen.
• Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf und führen Sie Kopien von Pass und Visum mit sich.
• Als allein Reisende lassen Sie keine anderen Personen in Taxis zusteigen.
• Nehmen Sie Wertsachen immer im Handgepäck mit.
• Geben Sie bei Kartenzahlungen Ihre Kreditkarte nicht außer Hand.

Medizinische Hinweise:

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieber-Endemiegebiet deklariertem Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt (Internationales Impfzertifikat mit lebenslanger Gültigkeit). Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete (z. B. Nachbarland Angola) finden Sie unter www.who.int. Das Auswärtige Amt empfiehlt grundsätzlich, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich jeder Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose). Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
Malaria: Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen. Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
• Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
• Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
• Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
• Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
• Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Durchfallerkrankungen: Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
• Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
• Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
• Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
• Kochen oder schälen Sie Nahrungsmittel selbst.
• Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
• Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
• Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel
Gifttiere: Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Insgesamt sind Schlangenbisse jedoch ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten vor.
• Laufen Sie nachts nicht an den Beinen unbedeckt umher, da viele Schlangen nachtaktiv sind.
• Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig und ähnlich unübersichtliches Material.
• Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.
Afrikanisches Zeckenbissfieber: Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z.T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber: Diese seltene hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen, u.U. kann es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in Gesundheitseinrichtungen zur Erkrankung kommen. Die Infektion geht mit hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Blutungsneigung einher.
Anthrax: Gelegentlich kommt es im Nordosten/Caprivi wie in anderen tierreichen Gebieten des südlichen Afrikas zu Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Insbesondere Flusspferde und Büffel wie auch Nutztiere sind betroffen. Bei direktem Kontakt kann der Erreger auch für Menschen gefährlich sein (v.a. Farmarbeiter). Halten Sie sich bei Safaris von toten Tieren fern.
Weitere Gesundheitsgefahren: Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.

Medizinische Versorgung:

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhoek und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland. Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken-und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland. Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Globale Gesundheit e.V.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Dezember 2019

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