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Länderinformationen China

Länderinformationen Volksrepublik China

Höchsttemperaturen im Vergleich

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Peking27122228303230272084
Berlin2381318222423191474

Staats-/Regierungsform:

Sozialistische Volksrepublik China (Gründung: 01.10.1949) unter der alleinigen Führung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh). Es herrscht ein Einparteiensystem. Staatsoberhaupt ist der Präsident Xi Jingping.

Hauptstadt:

Peking (Beijing), Großraum: ca. 21,5 Mio. Einwohner, darunter ca. 8 Mio. Wanderarbeiter.

Religionen/Kirchen:

Atheistische Staatsideologie; Buddhismus, Islam, Taoismus, Protestantische und Katholische „Staatskirchen“ sowie unabhängige Hauskirchen.

Landessprache:

Standard-Hochchinesisch („Mandarin“), Dialekte des Chinesischen; verschiedene Minderheitensprachen (Mongolisch, Tibetisch, Uigurisch, Turksprachen, Koreanisch).

Klima:

Im Norden kontinental, im Süden subtropisch.

Elektrizität:

220-250 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Ein Adapter wird benötigt.

Ortszeit:

Trotz der großen Fläche Chinas gibt es nur eine Zeitzone (Peking Standard Time). Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt im Sommer +6 Stunden und im Winter +7 Stunden.

Telefonieren:

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach China ist 0086, aus China nach Deutschland wählt man 0049. Vor der Ortsvorwahl entfällt die Null.

Land und Leute:

China hat eine der weltweit ältesten Zivilisationen aufzuweisen und hat mit seiner Einwohnerzahl von über 1.256.200.000 Menschen die größte Bevölkerung weltweit. Um das Bevölkerungswachstum nicht weiter auszudehnen, wurde in den achtziger Jahren die Ein-Kind-Politik eingeführt.
2015 wurde die Regelung gelockert und Paare dürfen heute mit staatlicher Erlaubnis zwei Kinder bekommen. Beim Grüßen einer Person nicken Chinesen höflich oder verbeugen sich leicht.
Abgesehen von großen Menschenmengen, in denen der Körperkontakt unvermeidbar ist, berühren Chinesen niemanden, den sie nicht kennen. Ein Lächeln wird immer vor einem Schulterklopfen oder einer ähnlichen Geste bevorzugt. Die Einhaltung dieser Regeln gilt es besonders zu beachten, wenn man es mit älteren Menschen oder solchen in bedeutenden Positionen zu tun hat.

Essen und Trinken:

Die Hauptprodukte sind Kartoffeln, Tofu, geschrotetes Maismehl, Reis und andere Getreidesorten. Auch Nudeln sind weit verbreitet. Gerichte mit Rind-, Schweine- und Hühnerfleisch oder Fisch sind zwar sehr beliebt, aber auch sehr teuer. Die Spezialitäten sind von Region zu Region verschieden, von der typischen Peking-Ente zu scharf gewürzten Gerichten in der Provinz Sichuan Sheng.
In China benutzt man Stäbchen als Besteck. Das Essen wird in die Mitte des Tisches gestellt und kann aus mehr als einem Hauptgericht bestehen. Dazu gibt es üblicherweise Reis. Nach dem Essen legt man die Stäbchen nicht in die Reisschale, sondern sauber auf den Tisch.

Währung/Banken/Kreditkarten:

Die offizielle Währung in China ist der Renminbi (Volkswährung). Sie wird auch Yuan genannt (CNY). 1 CNY = 10 Jiao. Kurs (Stand: 04.12.2017) 1 EUR = ca. 7,87 CNY, 1 CNY = ca. 0,13 EUR.
Die Zahlung mit Bargeld ist der übliche Weg in China, wobei Zahlungen mit Karten immer beliebter werden. Das Abheben von Bargeld an Bankautomaten mit deutschen EC-Karten ist nur sehr eingeschränkt möglich. Mit von deutschen Banken herausgegebenen Kreditkarten (zumindest in größeren Städten) ist es jedoch kein Problem.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Für die Einreise in die Volksrepublik China ist ein Visum erforderlich, das zwingend vor der Reise bei der zuständigen chinesischen Auslandsvertretung bzw. bei einem der „Visa
Application Service Center“ (http://www.visaforchina.org/) eingeholt werden muss. Wir empfehlen Ihnen den Visa Dienst Bonn. Die Unkosten für das Visum über den Visa Dienst Bonn betragen 152,– € (Stand: Dezember 2017)

Reisedokumente Erwachsene/JugendlicheEinreise möglich/Bedingungen
ReisepassJa, mindestens noch 6
Monate gültig
Vorläufiger ReisepassJa, mindestens noch 6
Monate gültig, bei Visabeantragung über den Visa Dienst Bonn
PersonalausweisNein
Vorläufiger PersonalausweisNein

Nach geltendem chinesischem Einreiserecht, ist zu beachten, dass der Visumantrag im Land der Staatsangehörigkeit oder des gewöhnlichen Aufenthalts (der im Visumverfahren nachgewiesen werden muss) eingereicht werden muss. Dies bedeutet, dass ein Ausweichen in Drittländer (auch Hongkong) nur dann möglich ist, wenn dort ein dauerhafter, legaler Aufenthalt besteht. Nach hiesiger Kenntnis stellen die chinesischen Auslandsvertretungen Visa für deutsche Staatsangehörige nicht mehr im Expressverfahren aus. An chinesischen Flughäfen werden für Personen, die keine gültigen Einreisevisa für China besitzen, grundsätzlich keine Visa ausgestellt. Personen ohne gültiges Visum für China wird regelmäßig die Einreise verweigert.

Zollvorschriften:

Einfuhr: 400 Zigaretten, 2 Flaschen Spirituosen (je 750 ml); Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Ansonsten muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner dürfen bis zu 20.000 CNY eingeführt werden. Ausfuhr: Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen. Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Diese Grenzen übersteigende Beträge nur bis zur Höhe der vorhergegangenen Einfuhrerklärung. Ferner dürfen bis zu 20.000 CNY ausgeführt werden.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Die Sicherheitslage in China kann generell als gut eingestuft werden. Ausländer über 16 Jahren müssen sich zu jeder Zeit mit einem Reisepass mit gültigem chinesischem Visum ausweisen können. Polizeiliche Kontrollen sind, insbesondere im Zuge erhöhter Sicherheitsmaßnahmen im Umfeld von Großereignissen oder Gedenktagen, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, Passkopien und Flugtickets im Hotel sicher zu deponieren und den Pass mit gültigem Visum stets mitzuführen, um sich bei Polizeikontrollen ausweisen zu können.
Die Einfuhr oder der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen kann zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen. Mit Wirkung vom 01.01.2014 wird auch Khat als Droge qualifiziert; die Einfuhr nach China ist verboten, der Besitz unter Strafe gestellt. Reisende werden deshalb vor der Mitnahme von Gegenständen unbekannten Inhalts für Dritte dringend gewarnt. Fotografieren von z.B. militärischen Objekten ist verboten. Bei Aufnahme von Personen sollte erst um Erlaubnis gefragt werden.

Medizinische Hinweise:

Impfschutz: Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de) Als Reiseimpfung wird Hepatitis A empfohlen.
Durchfallerkrankungen: Durch eine entsprechende Lebensmittelund Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen oder selber schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion regelmäßig durchführen und Einmalhandtücher verwenden.
Infektionskrankheiten: Lassen Sie sich vor einer Reise nach VR China durch eine medizinische Beratungsstelle/einen Reisemediziner zu möglichen Infektionskrankheiten beraten.

Medizinische Versorgung:

In China gibt es kein System niedergelassener Ärzte. Die Krankenversorgung konzentriert sich daher auf die Krankenhäuser. In den großen Städten finden sich sehr große Klinikzentren mit modernster Ausstattung, wohingegen auf dem Land die Versorgung noch sehr einfach sein kann. Die Hygiene entspricht nicht immer europäischen Vorstellungen.
Das Hauptproblem der medizinischen Versorgung stellt für Ausländer die Sprachbarriere und die andere medizinische Kultur dar. Eine Verständigung ohne chinesische Sprachkenntnisse kann sich mangels Englisch sprechenden medizinischen Personals sehr schwierig gestalten. Ein ausreichender, auch für China gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist ratsam.
Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es ein Sozialversicherungsabkommen, das jedoch keine Regelung zu Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung enthält. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen. In der Regel ist die Bezahlung mit chinesischer Kreditkarte möglich. Ausländische Kreditkarten werden nur in ganz wenigen internationalen Kliniken in wenigen Großstädten akzeptiert. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundenen körperlichen Beweglichkeit und geistigen Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr/Stand: Dezember 2017


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