| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
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| Kapstadt | 21 | 22 | 22 | 18 | 17 | 13 | 12 | 14 | 15 | 18 | 19 | 21 |
| Berlin | 2 | 3 | 7 | 12 | 18 | 22 | 24 | 24 | 20 | 13 | 7 | 4 |
Im Folgenden finden Sie eine Informationsübersicht. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen sowie die politische und gesundheitliche Lage weltweit jederzeit ändern können. Daher empfehlen wir Ihnen, sich vor Ihrer Reise zu informieren. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Abreise die Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de).
Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze Afrikas.
Pretoria
Parlamentarische Demokratie mit einem starken Exekutivpräsidenten und föderativen Elementen.
Überwiegend christlich geprägt, mit muslimischen, hinduistischen und traditionellen afrikanischen Minderheiten.
Alle 11 Landessprachen sind offizielle Sprachen, u.a. Afrikaans und Englisch.
In Südafrika gilt die South Africa Standard Time (SAST) ohne Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt im Winter +1 Stunde. Da in Südafrika keine Umstellung auf Sommerzeit erfolgt, gibt es im Sommer keinen Zeitunterschied zu Deutschland.
trocken bis subtropisch-feucht
220 V Wechselstrom, 50 Hz. Dreipolige Stecker vom Typ M. Ein Adapter ist notwendig.
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Südafrika lautet 0027. Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.
Währungseinheit ist der Südafrikanische Rand (ZAR). 1 Rand = 100 Cents. Kurs (25.11.2025): 1 EUR = 19,89 ZAR; 1 ZAR = 0,05 EUR.
Informieren Sie sich vorab bei Ihrer Bank über mögliche Gebühren für Kartenzahlungen im Ausland. In Südafrika können Girocards (EC-Karten) und Kreditkarten an Geldautomaten mit Cirrus- oder PLUS-Logos verwendet werden, sofern sie für den Auslandseinsatz freigeschaltet sind. V Pay- Karten sind nicht akzeptiert. In der Regel fallen Gebühren beim Abheben an, außer bei gebührenfreien Reisekreditkarten. Heben Sie aus Sicherheitsgründen Geld tagsüber und an belebten Orten wie Einkaufszentren oder Banken ab. Das Tageslimit liegt zwischen 2.000 und 6.000 ZAR. Kreditkarten werden vor allem in Städten akzeptiert, auf dem Land seltener. Bargeld (EUR/USD) lässt sich in Metropolen gegen Vorlage des Reisepasses wechseln, oft zu besseren Kursen als zuhause, erste Möglichkeiten gibt es bereits am Flughafen. Nehmen Sie nur das benötigte Bargeld mit und lassen Sie größere Beträge im Hotelsafe. Aufgrund der steigenden Kriminalitätsrate sollten Sie nicht viel Geld mit sich führen und stattdessen Brustbeutel oder Geldgürtel benutzen. Die South African Reserve Bank bietet weitere Informationen.
Die großen Städte sind zum Teil von scharfen Gegensätzen geprägt. Während bessere Wohngebiete oft großzügig angelegt sind, bestehen die „Townships“, in denen nach wie vor der Großteil der nicht-weißen Bevölkerungsgruppen lebt, aus überwiegend einfachen Häusern oder slumartigen Hütten. Townships sind aber nicht gleichzusetzen mit Slums, es gibt auch in Townships Wohngegenden der Mittelklasse. Die Küsten Südafrikas laden zum Baden ein. Zu beachten ist, dass es teilweise starke (Unter-)Strömungen gibt, die selbst erfahrene Schwimmer auf das Meer hinausziehen. Des Weiteren stellen auch Haie eine potenzielle Gefahr dar. Es wird dringend empfohlen, sich stets zu erkundigen, wo das Baden im Meer sicher ist, und sich an bewachten Stränden aufzuhalten. Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. In der Regel sind Hotels und Gasthäuser bei der Reservierung behilflich. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibus-Taxis wird dringend abgeraten. Trinkgeldempfehlung: für Zimmermädchen 1,– € pro Tag und Person und in Restaurants min. 10% des Rechnungsbetrags. Bei Gruppenreisen empfehlen sich für den Reiseleiter und Busfahrer ca. 5,– € pro Tag und Person. Selbstverständlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob und in welcher Höhe man Trinkgeld geben möchte.
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
| Reisedokumente Erwachsene | Einreise möglich / Bedingungen |
|---|---|
| Reisepass | Ja |
| vorläufiger Reisepass | Ja |
| Personalausweis | Nein |
| vorläufiger Personalausweis | Nein |
Für kurzfristige touristische Reisen nach Südafrika benötigen deutsche Staatsangehörige vor Einreise grundsätzlich kein Visum. Gegen Vorlage eines am Einreisetag noch ausreichend gültigen deutschen Reisepasses (siehe Reisedokumente) und eines gültigen Rückflugscheines wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor’s visa“) für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen erteilt. Die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern. Rechtsverbindliche Informationen und/ oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.
Für grundlegende Zollvorschriften über die Einfuhr von Waren und Devisen nach Südafrika erkundigen Sie sich bitte auf der Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Gebrauchte persönliche Gegenstände können Sie zollfrei einführen. Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbeschränkt möglich, aber ab einem Gegenwert von 10.000 USD deklarationspflichtig. Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 25.000 ZAR erlaubt und bei höheren Beträgen deklarationspflichtig. Die Ausfuhr von Rand ist auf 5.000 ZAR beschränkt, von Fremdwährungen auf den bei Einreise deklarierten Betrag. Zudem dürfen Waren bis zu einem Wert von 430 Euro über den Luftweg eingeführt werden. Maximal 200 Zigaretten, 20 Zigarren und 250 g Tabak, 1 l Spirituosen und 2 l Wein, 50 ml Parfüm und 100 ml Eau de Toilette dürfen nach Südafrika eingeführt werden. Wichtig: Bitte beachten Sie bei der Einfuhr von Waren in Deutschland, dass Waren ab einem Gesamtwert von wenigen hundert Euro zu verzollen sind. Informieren Sie sich bitte über die aktuellen Zollbestimmungen des deutschen Zolls unter www.zoll.de.
Südafrika hat eine höhere Kriminalitätsrate als Deutschland, vor allem in Großstadtregionen. Gewaltkriminalität betrifft meist nicht-touristische Gebiete, aber Diebstähle und Überfälle können vorkommen. Im Falle eines Überfalls wird von Gegenwehr abgeraten. Gute Vorbereitung und vernünftiges Verhalten können das Risiko senken. Folgende Sicherheitsmaßnahmen werden empfohlen: • Mobiltelefon stets dabeihaben; Notrufnummern: Polizei 10 111, Rettungsdienst 10 177 oder 112. • Innenstädte von Johannesburg, Pretoria und Kapstadt nach Geschäftsschluss und Dunkelheit meiden. • Besuche in Townships nur mit Vorsicht und organisierten Touren. • Einsame Wege in Parks und Sehenswürdigkeiten meiden, Ausflüge in Gruppen unternehmen. • Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden. • An Küsten aufgrund von Strömungen nur beaufsichtigte Strände nutzen und sich über sichere Badezonen informieren.
Besitz, Konsum, Ein- / Ausfuhr und Handel von Drogen ziehen, je nach Schwere der Tat, eine Geld- und/oder Freiheitsstrafe bis zu 25 Jahren nach sich. Prostitution ist strafbar. Mit besonders hohen Haftstrafen sind Taten im Bereich der Kinderprostitution versehen. Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr der genannten Pflanzen und Tiere. Nacktbaden ist ebenfalls verboten.
Überprüfen Sie mindestens 8 Wochen vor Ihrer Reise die neuesten länderspezifischen medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Jede länderspezifische Seite enthält Informationen zu Impfempfehlungen, aktuellen Gesundheitsrisiken oder Krankheitsausbrüchen sowie Informationen zur medizinischen Versorgung im Ausland. Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert Koch-Instituts (siehe www.rki.de) anlässlich einer Reise zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus empfohlen.
Gelbfieber: Bei der Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet ausgewiesenen Land muss ein gültiger Gelbfieberimpfungsnachweis vorgelegt werden. Eine Liste der Gelbfiebergebiete finden Sie auf der WHO-Website (http://www.who.int). Falls kein Nachweis erbracht wird, können Reisende ohne diesen nach Hause geschickt oder für 6 Tage auf eigene Kosten unter Quarantäne gestellt werden. Durchfallerkrankungen: Um die meisten Durchfallerkrankungen zu vermeiden, trinken Sie nur Wasser aus sicheren Quellen, wie beispielsweise Flaschenwasser, und verwenden Sie es auch zum Zähneputzen. Bei Lebensmitteln sollten Sie darauf achten, diese zu kochen, sie selbst zu schälen oder zu desinfizieren. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife, insbesondere nach dem Toilettengang und vor dem Essen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Malaria: Malaria wird durch nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen und kann Wochen bis Monate nach einem Aufenthalt in Risiko-Gebieten wie dem Krügerpark oder Mpumalanga ausbrechen. Vor der Reise sollten Sie Medikamente mit einem Tropenmediziner besprechen und ausreichend mitnehmen. Zum Schutz sind helle, lange Kleidung, Insektenschutzmittel und ein Moskitonetz empfehlenswert.
Tollwut: In Südafrika gibt es immer wieder Tollwutfälle, insbesondere derzeit vermehrt bei Seerobben in der Region Westkap (insb. im Großraum Kapstadt). Es ist ratsam, den Kontakt mit Tieren zu vermeiden und im Falle eines Bisses umgehend medizinischen Rat einzuholen.
Bilharziose: Diese Erkrankung kommt in allen südafrikanischen Gewässern vor. Vermeiden Sie das Baden in Süßwasserseen und -flüssen, um das Infektionsrisiko zu minimieren.
Mpox (Affenpocken): Gemäß einer Information des südafrikanischen Gesundheitsministeriums kommt es derzeit landesweit zu einem Anstieg der Viruserkrankung Mpox. Gegenwärtig gibt es in Südafrika keinen Impfstoff gegen diese Erkrankung. Vorsichtsmaßnahmen und Hygiene sollten beachtet werden.
Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten. Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit der Option des Krankenrücktransports nach Deutschland wird empfohlen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.
Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: November 2025