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Länderinformationen Südostasien, Hongkong & Macau

Höchsttemperaturen im Vergleich

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Peking27122228303230272084
Berlin2381318222423191474

Allgemeiner Hinweis:

Im Folgenden finden Sie eine Informationsübersicht. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen sowie die politische und gesundheitliche Lage weltweit jederzeit ändern können. Daher empfehlen wir Ihnen, sich vor Ihrer Reise zu informieren. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Abreise die Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de).

Geographie:

Die Anlegepunkte dieser Kreuzfahrt liegen in Südostasien, entweder auf Inseln oder Küstenregionen. Sie bieten Zugang zum Südchinesischem Meer oder angrenzenden Gewässern.

Hauptstadt:

Singapur: Singapur
Thailand: Bangkok
Vietnam: Hanoi
Brunei: Bandar Seri Begawan
Malaysia: Kuala Lumpur
Philippinen: Manila
Sonderverwaltungsregion Hongkong: Victoria City
Sonderverwaltungsregion Macau: Macau

Staatsform:

Singapur: Parlamentarische Demokratie
Thailand: Konstitutionelle Monarchie
Vietnam: Sozialistisches Einparteiensystem
Brunei: Absolute Monarchie
Malaysia: Konstitutionelle Wahlmonarchie und Parlamentarische Demokratie
Philippinen: Präsidialsystem
Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: Sonderverwaltungsregionen der Volksrepublik China mit verfassungsähnlicher Konstitution

Religion:

Singapur, Thailand: überwiegend Buddhisten, außerdem Christen und Muslime
Vietnam: überwiegend Atheisten, außerdem Buddhisten und Katholiken
Brunei, Malaysia: überwiegend Muslime, außerdem Christen und Buddhisten
Philippinen: überwiegend Katholiken, außerdem Muslime und Lutheraner
Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: überwiegend Gläubige der chinesischen Volksreligion, außerdem Buddhisten und Christen

Sprache:

Singapur, Brunei, Malaysia: Malaiisch
Thailand: Thailändisch
Vietnam: Vietnamesisch
Philippinen: Filipino und Englisch
Sonderverwaltungsregion Hongkong: Kantonesisch
Sonderverwaltungsregion Macau: Chinesisch und Portugiesisch

Klima:

Singapur, Thailand, Vietnam: tropisch, hohe Luftfeuchtigkeit, konstant warme Temperaturen;
Thailand: November bis Januar Starkregen und vereinzelt Tropenstürme;
Singapur: Dezember bis März monsunartige Regenfälle und Ausläufer von Taifunen
Brunei, Malaysia: tropisch-feuchtheiß;
Brunei: September bis Januar Regenzeit mit monsunartigen Regenfällen und Stürmen;
Malaysia: November bis Februar saisonale Stürme und Starkregenfälle, ganzjährig heftige Tropengewitter mit Blitzschlägen
Philippinen: maritim-tropisch, hohe Luftfeuchtigkeit
Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: subtropisch, milde wechselhafte Winter und feuchtheiße Sommer

Ortszeit:

Singapur, Brunei, Malaysia, Philippinen, Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: Es gilt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 ohne Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt im Sommer +6 Stunden und im Winter +7 Stunden.
Thailand, Vietnam: Es gilt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +6 ohne Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt im Sommer +5 Stunden und im Winter +6 Stunden.

Elektrizität:

Singapur: 230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
Thailand, Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
Vietnam: 110/220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
Brunei, Malaysia: 240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz
Philippinen: 220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz
Ein Adapter wird in allen Ländern benötigt.

Telefonieren:

Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils. Die Vorwahl von Deutschland in die jeweiligen Länder lautet:
Singapur: 0065
Thailand: 0066
Vietnam: 0084
Brunei: 00673
Malaysia: 0060
Philippinen: 0063
Sonderverwaltungsregion Hongkong: 00852
Sonderverwaltungsregion Macau: 00853

Land und Leute:

Alle Länder dieser Reise verbindet ein reiches, oft multikulturelles Kulturerbe, in dem traditionelle asiatische Wurzeln mit kolonialen und modernen Einflüssen verschmelzen. Das zeigt sich in renommierten Museen, lebendigen Festivals und feinem Kunsthandwerk. Im Umgang zählen Höflichkeit, Ruhe und Respekt; direkte Konfrontation wird vermieden. Gepflegte, dezente Freizeitkleidung ist verbreitet, doch in Tempeln, Moscheen und heiligen Stätten sollten Schultern und Knie bedeckt sein; häufig zieht man die Schuhe aus. Trinkgeld ist hier eine Anerkennung für die gebrachte Leistung. Für das Zimmermädchen kann man ca. 2 – 5 € pro Nacht und Zimmer zurücklassen. Im Restaurant oder Taxi sind ca. 5 – 10 % des Rechnungsbetrages üblich, außer in Singapur – dort ist im Restaurant normalerweise bereits eine Service Fee in der Rechnung erhalten. In Geschäften gibt man kein Trinkgeld. Bei Gruppenreisen empfehlen sich für den Reiseleiter ca. 1 – 5 € pro Tag und Person, für Busfahrer 0,50 – 2,50 € pro Tag und Person. Selbstverständlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob und in welcher Höhe man Trinkgeld geben möchte.

Verkehr:

In Singapur, Thailand, Brunei, Malaysia und den Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau herrscht Linksverkehr.

Währung:

Singapur: Währungseinheit ist Singapur Dollar (SGD). 1 SGD = 100 Cents. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 1,51 SGD; 1 SGD = 0,66 EUR.
Thailand: Währungseinheit ist Thai Baht (THB). 1 THB = 100 Satang. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 37,29 THB; 1 THB = 0,03 EUR.
Vietnam: Währungseinheit ist Vietnamesischer Dong (VND). 1 VND = 10 Hào oder 100 Xu. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 30.732,70 VND; 1 VND = 0,00003 EUR.
Brunei: Währungseinheit ist Brunei-Dollar (BND). 1 BND = 100 Cents. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 1,51 BND; 1 BND = 0,66 EUR.
Malaysia: Währungseinheit ist Malaysischer Ringgit (MYR). 1 MYR = 100 Sen. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 4,78 MYR; 1 MYR = 0,20 EUR.
Philippinen: Währungseinheit ist Philippinischer Peso (PHP). 1 PHP = 100 Centavos. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 68,78 PHP; 1 PHP = 0,01 EUR.
Sonderverwaltungsregion Hongkong: Währungseinheit ist Hongkong Dollar (HKD). 1 HKD = 100 Cents. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 9,08 HKD; 1 HKD = 0,11 EUR.
Sonderverwaltungsregion Macau: Währungseinheit ist Macau- Pataca (MOP). 1 MOP = 100 Avos. Kurs (05.12.2025): 1 EUR = 9,36 MOP; 1 MOP = 0,11 EUR.

Banken / Kreditkarten:

In den Hotels in Singapur und Hongkong muss ggf. ein Deposit hinterlegt werden. Es ist daher notwendig, eine Kreditkarte samt PIN mit sich zu führen. Geld kann in Wechselstuben/Banken getauscht werden. Einkäufe können sowohl bar als auch mit gebräuchlichen Kreditkarten (PIN notwendig) bezahlt werden. Kartenzahlung ist oft, jedoch nicht immer möglich. Eine kleine Menge Bargeld mit sich zu führen ist empfehlenswert. Bei Bargeldabhebung können unter Umständen hohe Gebühren der jeweiligen Bank anfallen. Für weitere Informationen zum Einsatz Ihrer Bankkarten im Ausland kontaktieren Sie bitte Ihre Bank.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:

ReisedokumenteEinreise möglich
ReisepassJa, muss noch 6 Monate nach Ausreise gültig sein
Vorläufiger ReisepassNein
PersonalausweisNein
Vorläufiger PersonalausweisNein

Zur Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen über die Aufenthaltsdauer noch 6 Monate gültigen, unbeschädigten Reisepass mit ein paar freien Seiten. Für folgende Länder benötigen deutsche Staatsangehörige eine Einreisegenehmigung bzw. Registrierung:
Singapur: Einreiseerklärung (SG Arrival Card) muss ab 3 Tage vor Einreise online ausgefüllt werden: https://eservices.ica.gov.sg/sgarrivalcard/
Thailand: digitale Einreisekarte („Thailand Digital Arrival Card“) muss ab 3 Tage vor Einreise online ausgefüllt werden: https://tdac.immigration.go.th/arrival-card/#/home
Brunei: e-Arrival-Card muss vor Einreise beim Immigration Department ausgefüllt werden: https://www.imm.gov.bn/
Malaysia: Einreise muss über die Malaysia Digital Arrival Card (MDAC) ab 3 Tage vor Einreise elektronisch angemeldet werden: https://imigresen-online.imi.gov.my/mdac/main
Philippinen: Einreise muss ab 6 Tage vor Einreise im Einreiseportal registriert werden: https://etravel.gov.ph/
Die Einreise ohne Visum nach Thailand über den Seeweg ist auf max. 2 Einreisen pro Kalenderjahr begrenzt. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die Sonderverwaltungsregion Macau ein Visum, das bei Ankunft am Fähranleger in Macau für 90 Tage ausgestellt wird und für die Einreise auf die Philippinen ein Visum, das bei Einreise gebührenfrei erteilt wird. Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte für die Einreise von bis zu 90 (Singapur, Brunei, Hongkong), 60 (Thailand), 45 (Vietnam) Tagen bzw. 3 Monaten (Malaysia) kein Visum.
Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres jeweiligen Ziellandes.
Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich, ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.

Zollvorschriften:

Für grundlegende Zollvorschriften über die Einfuhr von Waren und Devisen in die Reiseländer erkundigen Sie sich bitte auf der Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Wichtig: Bitte beachten Sie bei der Einfuhr von Waren in Deutschland, dass Waren ab einem Gesamtwert von wenigen Hundert Euro zu verzollen sind. Informieren Sie sich bitte über die aktuellen Zollbestimmungen für Deutschland. Diese können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise:

Generell gilt: Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder, Wettervorhersagen und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Informationen zu Verhalten bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungs- Zentrums. Beachten Sie zudem die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland (www.auswaertiges-amt.de).
Alle Länder liegen in teilweise sehr aktiven seismischen Zonen. Es kann zu Erd- oder Seebeben kommen, sowie während der Regenzeiten zu Überflutungen. In Thailand kommen diverse giftige Schlangenarten vor, auch in Stadtgebieten muss damit gerechnet werden. In Brunei sind Krokodile heimisch. Beachten Sie daher die vorhandenen Warnhinweise an Stränden oder Golfplätzen. Seien Sie an Küsten, Flüssen oder Teichen besonders aufmerksam. Auf den Philippinen gibt es zahlreiche Vulkane, Eruptionen und Ascheregen sind jederzeit möglich. Meiden Sie Gefahrenbereiche um aktive Vulkane weiträumig.
Kriminalität: Grundsätzlich gilt: Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Vor allem in den Touristenzentren ist Vorsicht vor Taschendiebstahl angebracht. Tragen Sie bei Spaziergängen nur das Notwendigste bei sich. Große Bargeldbeträge und Originalausweisdokumente sollten Sie im Hotelsafe lassen. Führen Sie, wenn überhaupt, sichere (durch PIN geschützte) Kreditkarten mit. Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments. In Vergnügungsvierteln können der Einsatz von K.-o. Tropfen nicht ausgeschlossen werden. Lassen Sie ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine Getränke an, die Sie nicht selbst gekauft haben.
Singapur, Brunei: Die Kleinkriminalität ist sehr niedrig. Gewaltkriminalität ist äußerst selten.
Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: Die Kriminalitätsrate ist niedrig. Kleinkriminalität kommt jedoch vor. Vereinzelte Überfälle insbesondere nachts können nicht ausgeschlossen werden.
In allen anderen Ländern kann die Kriminalitätsrate teilweise hoch sein. Auch Touristen können von Diebstählen, Gewaltverbrechen oder terroristischen Anschlägen betroffen sein. Seien Sie vorsichtig bei Taxifahrten in jeglicher Form. Steigen Sie nur in Taxis ein, bei denen Sie persönlich mit dem Fahrer gesprochen haben. Reisende sollten in Taxis Türen und Fenster geschlossen halten, nur offizielle Anbieter nutzen und auf Taxameter oder vorab vereinbarte Preise bestehen. Angebote Fremder für Führungen oder zum Transport von Gepäck sind abzulehnen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften:

Grundsätzlich gilt: Der Erwerb, Besitz, Konsum, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen jeder Art ist in allen Ländern dieser Reise strafbar. Schon geringe Mengen können lange Haftstrafen nach sich ziehen; je nach Delikt ist die Todesstrafe möglich. Nehmen Sie keine Gegenstände für Dritte mit, da auch unwissentliches Transportieren illegaler Substanzen schwerwiegende Folgen haben kann. Meiden Sie die Teilnahme an Demonstrationen, da diese oft verboten ist. Verdampfer (Vaporisatoren) und E-Zigaretten sowie deren Einfuhr sind in vielen Ländern verboten. Wer damit angetroffen wird, muss teils mit Beschlagnahme und hohen Geldbußen rechnen.
Singapur: Öffentliche Verbotsschilder sind strikt zu beachten. Ordnungswidriges oder unsittliches Verhalten kann mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden. In Singapur gilt an vielen Orten ein Rauchverbot. Der Verzehr von Speisen und Getränken in öffentlichen Verkehrsmitteln ist untersagt. Das Wegwerfen von Abfall, auch von Zigarettenstummeln, ist strikt verboten und wird mit Geldstrafen geahndet. Als unangemessen empfundenes Verhalten von Männern gegenüber Frauen kann rechtliche Konsequenzen haben. Der Konsum von Alkohol an öffentlichen Orten zwischen 22:30 Uhr und 7 Uhr ist strafbar.
Thailand: Das thailändische Königshaus genießt höchsten Respekt: Abfällige oder kritische Äußerungen, auch online, können als Majestätsbeleidigung mit bis zu 15 Jahren Haft pro Tat geahndet werden. Auch geringwertige Diebstähle werden streng bestraft. Prostitution ist verboten und kann zu Geld- oder Freiheitsstrafen führen. Personen unter 20 Jahren haben keinen Zutritt zu Bars, Diskotheken und Massagesalons; öffentlicher Alkoholkonsum ist ihnen verboten. Unabhängig vom Alter ist das Trinken von Alkohol in Fahrzeugen für alle Insassen untersagt. Nacktbaden sowie sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit sind strafbar. Fotografieren ist grundsätzlich erlaubt, militärische Anlagen sind ausgenommen. Drohnen müssen registriert werden; Verstöße werden mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet. An einigen Stränden gilt Rauchverbot.
Vietnam: Prostitution ist verboten.
Brunei: Brunei wendet neben dem säkularen Recht nach Common Law einen verschärften Scharia-Strafkodex (SPC) an, der auch für Nicht-Muslime zahlreiche Tatbestände umfasst. Der SPC sieht harte Körperstrafen bis hin zur Amputation (etwa bei Diebstahl) sowie die Todesstrafe durch Steinigung vor; in der Praxis wird die Prügelstrafe regelmäßig unter beiden Rechtssystemen vollzogen. Homosexuelle Handlungen sind strafbar – auch im Privatleben. Nach SPC kann die Todesstrafe u.a. für homosexuelle Handlungen, Ehebruch, Vergewaltigung, Mord sowie für die Missachtung des Korans oder des Propheten verhängt werden, wenn mindestens eine beteiligte Person muslimisch ist; Nationalität spielt dabei keine Rolle. Illegale Aufenthalte können mit Prügelstrafe geahndet werden, auch bei Ausländern. Zudem sind sexuelle Handlungen zwischen Unverheirateten und Prostitution strafbar. Einfuhr und Besitz pornografischen Materials sind strikt verboten.
Malaysia: Seit 2023 sind Besitz und Verbreitung von LGBTIQ-Symbolen strafbar; dazu zählen auch persönliche Gegenstände oder Accessoires mit entsprechenden Schriftzügen oder in Regenbogenfarben. Es drohen Geld- oder Freiheitsstrafen. Für schwere Delikte kann die Todesstrafe verhängt werden. Einige Straftaten werden mit Prügelstrafen geahndet. Alle Strafbestimmungen gelten in der Praxis uneingeschränkt auch für ausländische Besucher.
Philippinen: Prostitution ist in den Philippinen verboten. Offizielle Warnhinweise sollten unbedingt beachtet werden. Alkoholkonsum auf öffentlichen Straßen und Rauchen außerhalb ausgewiesener Zonen sind untersagt; bei Verstößen drohen Geldbußen oder Arrest. Die Durchsetzung ist uneinheitlich, wird jedoch auch gegenüber Touristen angewandt.
Sonderverwaltungsregion Hongkong: Verunreinigungen aller Art, darunter das Wegwerfen von Zigarettenstummeln und Verpackungen, Spucken außerhalb der Abfallkörbe sowie Graffiti, werden mit Bußgeldern bestraft. Rauchen ist in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, Aufzügen und den meisten Gebäuden verboten und wird bei Verstößen geahndet. Auch Nacktbaden ist untersagt und bußgeldpflichtig.
Sonderverwaltungsregion Macau: Das Mitführen von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen (auch Elektroschocker oder Pfefferspray) ist streng verboten und kann mit Haftstrafen geahndet werden. Militärische Anlagen dürfen nicht fotografiert werden.

Medizinische Hinweise:

Durch Luftverschmutzung kann es in asiatischen Ländern insbesondere für Menschen mit Vorerkrankungen zu medizinischen Problemen kommen. Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen. Überprüfen Sie mindestens 8 Wochen vor Ihrer Reise die neuesten länderspezifischen medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Jede länderspezifische Seite enthält Informationen zu Impfempfehlungen, aktuellen Gesundheitsrisiken oder Krankheitsausbrüchen sowie Informationen zur medizinischen Versorgung im Ausland. Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.

Medizinische Versorgung:

Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit der Option des Krankenrücktransports nach Deutschland wird dringend empfohlen.
Singapur: Die medizinische Versorgung hat ein hohes, mit Europa vergleichbares Niveau und ist vor allem in privaten Krankenhäusern sehr teuer.
Thailand: Die medizinische Versorgung ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete Ärzte.
Vietnam: Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Auch gibt es keine notfallärztliche Versorgung. Die Verständigung ist schwierig; i.d.R. spricht das Krankenhauspersonal und Ärzte in den Provinzkrankenhäusern nur Vietnamesisch. Einige internationale Kliniken (Family Medical Practice, SOS International) sind oftmals erste Anlaufstellen für erkrankte Besucher bzw. Touristen. Hier kann die Verständigung auf Englisch erfolgen.
Brunei: Die medizinische Infrastruktur bietet eine gut strukturierte stationäre Versorgung und Notfallversorgung durch Ärzte, die überwiegend aus anderen asiatischen Ländern zugezogen sind.
Malaysia: In Großstädten besteht eine allgemein befriedigende Gesundheitsversorgung mit oft im Ausland ausgebildeten Fachärzten. An der Westküste der malaiischen Halbinsel findet man weitgehend gute hygienische Verhältnisse vor.
Philippinen: In Manila wie in den anderen größeren Metropolen des Landes ist die ambulante und stationäre ärztliche Versorgung durch private Krankenhäuser gut geregelt. In ländlichen Gebieten ist dies – inklusive des Rettungswesens – in der Regel nicht der Fall. Die meisten Ärzte können sich auf Englisch verständigen, Medikamente sind in breiter Auswahl in den Apotheken erhältlich.
Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau: Die medizinische Versorgung ist gut, kann aber teuer sein. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.

Alle Angaben ohne Gewähr/Stand: Dezember 2025


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