Klimatabelle
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
| Izmir | 15 | 17 | 18 | 22 | 26 | 31 | 34 | 33 | 32 | 26 | 23 | 18 |
| Berlin | 3 | 4 | 6 | 11 | 17 | 22 | 24 | 23 | 20 | 15 | 8 | 4 |
Allgemeiner Hinweis:
Im Folgenden finden Sie eine Informationsübersicht. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen sowie die politische und gesundheitliche Lage weltweit jederzeit ändern können. Daher empfehlen wir Ihnen, sich vor Ihrer Reise zu informieren. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Abreise die Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de).
Geographie:
Die Türkei erstreckt sich über die Kontinente Europa und Asien, wobei der asiatische Teil etwa 97 % der Fläche einnimmt. Istanbul befindet sich zum Großteil auf dem europäischen Kontinent.
Hauptstadt:
Ankara
Staatsform:
Republik/Präsidialsystem
Religion:
Überwiegend muslimisch mit einer kleinen christlichen und jüdischen Gemeinde
Sprache:
Die Landessprache ist Türkisch.
Klima:
Das Klima ist an der Süd- und Westküste mediterran und im anatolischen Hochland kontinental.
Ortszeit:
In der Türkei gilt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 ohne Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt im Sommer 1 Stunde und im Winter 2 Stunden.
Elektrizität:
220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Ein Adapter wird nicht benötigt.
Telefonieren:
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland in die Türkei lautet 0090. Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils.
Land und Leute:
Wohl kaum ein Land ist so reich an Geschichte wie die Türkei. Heute ist die Türkei eine moderne Demokratie, in der der Tourismus eine immer wichtigere Rolle spielt. Zu einem Besuch in der Türkei gehört auch der Besuch Türkischer Basare, wo Sie orientalisches Flair genießen können. Das traditionelle Teppich-, Schmuck- und Lederwarenhandwerk sind feste, teilweise Jahrhunderte alte Bestandteile der regionalen Kultur.
Handeln gehört in der Türkei zu den landestypischen Gepflogenheiten. Sollten Sie kein Interesse an einem Kauf haben, akzeptieren die Händler auch ein klares Nein. In Kaufhäusern und Supermärkten wird nicht gehandelt. Das gilt auch für Märkte, auf denen die Bauern aus der Umgebung ihr Gemüse verkaufen.
In der Türkei ist es üblich, Trinkgeld zu geben. Ähnlich wie in Amerika ist es bei Dienstleistungsberufen ein Teil des Einkommens. Zudem symbolisiert es auch eine Anerkennung für die gebrachte Leistung. Für das Zimmermädchen kann man ca. 1,– € pro Nacht und Zimmer zurücklassen. Im Restaurant oder Taxi sind ca. 10 % des Rechnungsbetrages üblich. In Geschäften gibt man kein Trinkgeld. Bei Gruppenreisen empfehlen sich für den Reiseleiter ca. 2,– € pro Tag und Person, für Busfahrer 1,– € bis 2,– € pro Tag und Person. Selbstverständlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob und in welcher Höhe man Trinkgeld geben möchte.
Währung:
Währungseinheit ist Türkische Lira (TRY). 1 Lira = 100 Kuruş. Kurs (01.07.2026): 1 EUR = 53,22 TRY ; 1 TRY = 0,02 EUR.
Banken/Kreditkarten:
Geld kann in Wechselstuben/Banken getauscht werden. Einkäufe können sowohl bar als auch mit gebräuchlichen Kreditkarten (PIN notwendig) bezahlt werden. Kartenzahlung ist oft, jedoch nicht immer möglich. Eine kleine Menge Bargeld mit sich zu führen ist empfehlenswert. Bei Bargeldabhebung können unter Umständen hohe Gebühren der jeweiligen Bank anfallen. Für weitere Informationen zum Einsatz Ihrer Bankkarten im Ausland kontaktieren Sie bitte Ihre Bank.
Einreisebestimmung für deutsche Staatsangehörige:
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
| Reisedokumente | Einreise möglich / Bedingungen |
| Reisepass | Ja |
| vorläufiger Reisepass | Ja |
| Personalausweis | Ja |
| vorläufiger Personalausweis | Ja; nicht empfohlen |
Die Einreise ist mit einem von der Bundespolizei für Notfälle ausgestellten Reiseausweis als Passersatz nicht möglich. Bei der Einreise mit dem vorläufigen Personalausweis hat es in der Vergangenheit Probleme gegeben, so dass die Einreise damit nicht empfohlen werden kann. Bei Einreise mit einem Reisepass muss dieses Dokument noch mindestens über eine leere Seite verfügen. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen kein Visum. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich, ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.
Zollvorschriften:
Für grundlegende Zollvorschriften über die Einfuhr von Waren und Devisen in die Türkei erkundigen Sie sich bitte auf der Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Wichtig: Bitte beachten Sie bei der Einfuhr von Waren in Deutschland, dass Waren ab einem Gesamtwert von wenigen Hundert Euro zu verzollen sind. Informieren Sie sich bitte über die aktuellen Zollbestimmungen für Deutschland. Diese können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise:
Deutschen, die sich in der Türkei aufhalten oder dorthin reisen möchten, wird generell empfohlen, sich zur Sicherheitslage laufend, mittels Reise- und Sicherheitshinweisen sowie der Medienberichterstattung, informiert zu halten. Menschenansammlungen, auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen, Kundgebungen, politische Veranstaltungen sowie Aufenthalte nahe Regierungs- und Militäreinrichtungen sollten gemieden werden. In Folge des gescheiterten gewaltsamen Putschversuchs soll es vereinzelt zu aggressiven Übergriffen von Anhängern politischer Lager gegen vermeintlich Andersdenkende kommen. Es wird dringend geraten, auf solche Eskalationen zu achten, sich umgehend zu entfernen und einen sicheren Ort aufzusuchen. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen und die dort hinterlegten Kontaktdaten auf dem aktuellen Stand zu halten, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Die Türkei liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu Erdbeben kommt. Mit Erdrutschen, erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen und lange andauernden Nachbeben ist ggf. zu rechnen. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums. Vor allem in den Sommermonaten kann es in der Türkei aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Busch- und Waldbränden kommen. Starkregenfälle können Überflutungen und Erdrutsche verursachen. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden.
Kriminalität: Die Türkei weist geringe Gewaltkriminalität auf, doch gibt es Risiken wie Taschendiebstähle, oft durch bettelnde Kinder, Betrugsmaschen und vereinzelte Übergriffe, besonders gegen Frauen. Deshalb gilt wie bei jeder Urlaubsreise: Tragen Sie bei Spaziergängen nur das Notwendigste bei sich. Große Bargeldbeträge und Originalausweisdokumente sollten Sie von vornherein im Hotelsafe lassen. Führen Sie, wenn überhaupt, sichere (durch PIN geschützte) Kreditkarten mit. Nehmen Sie Fotokopien Ihrer Dokumente mit auf die Reise. Alternativ können die Dateien auf dem privaten E-Mail-Konto abgespeichert werden und sind so weltweit abrufbar. Touristen sollten zudem unlizenzierte Alkoholangebote meiden und vorsichtig bei unerwarteten Anrufen oder Zahlungsaufforderungen sein. Bei Zahlung mit Bank- oder Kreditkarten ist Vorsicht vor Betrügern geboten, die versuchen, unbemerkt die Bankkarte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisenden wird daher geraten, bei Zahlung ihre Bankkarte stets im Auge zu behalten und die Geheimnummer nur verdeckt einzugeben. Bei Benutzung von Bank- und Kreditkarten mit PIN-Code in Wechselstuben wird zu Vorsicht geraten.
Besondere strafrechtliche Vorschriften:
Hart geahndet wird der Erwerb, Besitz und die Ausfuhr von „Kultur- und Naturgütern“, da diese als staatliches Eigentum gelten. Bei Verstößen sind auch für Touristen mehrere Monate Untersuchungshaft und hohe Kautionszahlungen gängige Praxis, auch wenn es sich um Antiquitäten bzw. alt aussehende Gegenstände von vermeintlich geringem Wert handelt. Es wird nachdrücklich davor gewarnt, von Händlern z.B. Antiquitäten, alte Münzen, Fossilien etc. anzukaufen oder selbst mitzunehmen. Öffentliche Äußerungen gegen die Türkei, Sympathiebekundungen für von der Türkei als terroristisch eingestufte Organisationen sowie die Beleidigung oder Verunglimpfung staatlicher Institutionen und hochrangiger Persönlichkeiten sind verboten und werden mit Geldbußen oder Haftstrafen geahndet. Das Fotografieren militärischer und anderer der Sicherheit dienenden Einrichtungen sowie von Grenzanlagen und Angehörigen der Sicherheitskräfte ist nicht erlaubt. Auch an bestimmten Orten wie Friedhöfen, religiösen Stätten oder privaten Anwesen kann das Fotografieren zu negativen Reaktionen bei Bevölkerung und Sicherheitskräften führen. Der Erwerb, Besitz, Konsum, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen jeder Art ist strafbar.
Medizinische Hinweise:
Überprüfen Sie mindestens 8 Wochen vor Ihrer Reise die neuesten länderspezifischen medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Jede länderspezifische Seite enthält Informationen zu Impfempfehlungen, aktuellen Gesundheitsrisiken oder Krankheitsausbrüchen sowie Informationen zur medizinischen Versorgung im Ausland.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung in türkischen Großstädten und touristischen Gebieten hat sich verbessert, private Krankenhäuser bieten fast europäisches Niveau. In ländlichen Regionen sind jedoch Defizite vorhanden. Internationale Krankenversicherungen werden oft nicht anerkannt, und Vorleistungen in Privatkliniken sind üblich. Reisende sollten Kosten im Voraus klären, sich umfassend informieren, Versicherungsschutz prüfen und eine Reiseapotheke mitführen. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit der Option des Krankenrücktransports nach Deutschland wird dringend empfohlen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.
Alle Angaben ohne Gewähr/Stand: Juli 2026