Länderinformation Karibik & Florida
Höchsttemperaturen im Vergleich
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
| Karibische Inseln | 28 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 30 | 32 | 32 | 30 | 29 | 28 |
| Berlin | 2 | 3 | 6 | 12 | 16 | 22 | 23 | 22 | 18 | 13 | 5 | 4 |
Allgemeiner Hinweis:
Im Folgenden finden Sie eine Informationsübersicht. Bitte beachten Sie, dass sich die Einreisebestimmungen sowie die politische und gesundheitliche Lage weltweit jederzeit ändern können. Daher empfehlen wir Ihnen, sich vor Ihrer Reise zu informieren. Bitte prüfen Sie vor Ihrer Abreise die Webseite des Auswärtigen Amts (https://www.auswaertiges-amt.de).
Geographie:
USA: Die USA liegen in Nordamerika zwischen Atlantik und Pazifik. Miami liegt im Südosten am Atlantik.
Dominikanische Republik: Die Dominikanische Republik teilt die Insel Hispaniola mit Haiti und wird im Norden vom Atlantik und im Süden vom Karibischen Meer begrenzt.
Brit. und Amerik. Jungferninseln: Die Brit. und Amerik. Jungferninseln sind kleine Inselgruppen östlich von Puerto Rico in der nordöstlichen Karibik.
Bahamas: Die Bahamas sind ein Archipel im Atlantik südöstlich von Florida, nordwestlich von Hispaniola und östlich von Kuba.
Hauptstadt:
USA: Washington D.C.
Dominikanische Republik: Santa Domingo
Brit. Jungferninseln: Road Town
Amerik. Jungferninseln: Charlotte Amalie
Bahamas: Nassau
Staatsform:
USA: föderale und präsidentielle Republik
Dominikanische Republik: Präsidialdemokratie
Brit. Jungferninseln: britisches Überseegebiet mit Parlamentarischer Monarchie mit zwei Kammern
Amerik. Jungferninseln: nichtinkorporiertes Außengebiet der USA
Bahamas: Parlamentarische Monarchie
Religion:
USA, Amerik. Jungferninseln, Bahamas: überwiegend protestantisch und römisch-katholisch
Dominikanische Republik: überwiegend römisch-katholisch, teils protestantisch
Brit. Jungferninseln: teils methodistisch, teils Mitglieder der Gemeinde Gottes und diverse weitere Religionen
Sprache:
USA, Brit. und Amerik. Jungferninseln, Bahamas: Die Landessprache ist Englisch.
Dominikanische Republik: Die Landessprache ist Spanisch.
Klima:
USA: sehr unterschiedlich, im Süden Floridas in Miami subtropisch
Dominikanische Republik: tropisch
Brit. und Amerik. Jungferninseln, Bahamas: subtropisch
Ortszeit:
USA: In Miami gilt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 mit Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt das ganze Jahr -6 Stunden.
Dominikanische Republik, Brit. und Amerik. Jungferninseln, Bahamas: Es gilt Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 ohne Sommer-Winterzeitumstellung. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt im Sommer -6 Stunden und im Winter -5 Stunden.
Elektrizität:
USA, Bahamas: 120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.
Dominikanische Republik, Brit. und Amerik. Jungferninseln: 110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Ein Adapter wird in allen Ländern benötigt.
Telefonieren:
Für Telefonate nach Deutschland wählt man die 0049 vor. Die 0 vor der Ortsvorwahl entfällt jeweils. Die Vorwahl von Deutschland in die jeweiligen Länder lautet:
USA: 001
Dominikanische Republik: 001809
Brit. Jungferninseln: 001284
Amerik. Jungferninseln: 001340
Bahamas: 001242
Land und Leute:
Die USA sind ein riesiges, multikulturelles Land. Kulturell sind die USA geprägt von Superlativen, Fast-
Food-Kultur, Cowboys, Jazz, aber auch einer starken politischen Struktur und einem Bewusstsein für die eigene Geschichte. Die Karibik ist bekannt für ihre entspannte Lebensart – hier herrschen gute Laune, bunte Feste und heiße Rhythmen. Die Inseln verzaubern mit der tief empfundenen Lebensfreude der
Einwohner, mit Musik und der Schönheit ihrer Natur. Die Leichtigkeit der karibischen Bevölkerung ist überall zu spüren. In den USA ist es üblich, Trinkgeld zu geben. Bei Dienstleistungsberufen ist es ein Teil des Einkommens. Zudem symbolisiert es auch eine Anerkennung für die gebrachte Leistung. Für das Zimmermädchen kann man ca. 3 bis 5 USD pro Nacht und Zimmer zurücklassen. Im Restaurant oder Taxi sind ca. 15 bis 20 % des Rechnungsbetrages üblich. In Geschäften gibt man kein Trinkgeld. Bei Gruppenreisen empfehlen sich für den Reiseleiter ca. 7 USD pro Tag und Person, für Busfahrer 2 bis 3 USD pro Tag und Person. Selbstverständlich bleibt es aber jedem selbst überlassen, ob und in welcher Höhe man Trinkgeld geben möchte.
Verkehr:
Auf den Brit. und Amerik. Jungferninseln und den Bahamas herrscht Linksverkehr.
Währung/Banken/Kreditkarten:
USA, Brit. und Amerik. Jungferninseln: Währungseinheit ist US-Dollar (USD). 1 USD = 100 Cents. Kurs (10.12.2025): 1 EUR = 1,16 USD; 1 USD = 0,86 EUR.
Dominikanische Republik: Währungseinheit ist Dominikanischer Peso (DOP). 1 DOP = 100 Centavos. Kurs (10.12.2025): 1 EUR = 74,95 DOP; 1 DOP = 0,01 EUR.
Bahamas: Währungseinheit ist Bahama-Dollar (BSD). 1 BSD = 100 Cents. Kurs (10.12.2025): 1 EUR = 1,16 BSD; 1 BSD = 0,86 EUR.
Banken/Kreditkarten:
Geld kann in Wechselstuben/Banken getauscht werden. Einkäufe können sowohl bar als auch mit gebräuchlichen Kreditkarten (PIN notwendig) bezahlt werden. Kartenzahlung ist oft, jedoch nicht immer möglich. Eine kleine Menge Bargeld mit sich zu führen ist empfehlenswert. Bei Bargeldabhebung können unter Umständen hohe Gebühren der jeweiligen Bank anfallen. Für weitere Informationen zum Einsatz
Ihrer Bankkarten im Ausland kontaktieren Sie bitte Ihre Bank.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
| Reisedokumente Erwachsene | Einreise möglich / Bedingungen |
| Reisepass | Ja, mit ESTA oder Visum |
| vorläufiger Reisepass | Ja, aber nur mit Visum |
| Personalausweis | Nein |
| vorläufiger Personalausweis | Nein |
Zur Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen über die Aufenthaltsdauer noch 6 Monate gültigen Reisepass. Zur visafreien Einreise in die USA und auf die Amerik. Jungferninseln benötigen Sie einen elektronischen Reisepass (E-Pass mit Chip) und eine kostenpflichtige (aktuell 40 USD), elektronische Einreisegenehmigung (ESTA), welche zwingend mindestens 72 Stunden vor Abflug auf der Internetseite des US-Zoll und Grenzschutzes (esta.cbp.dhs.gov) online beantragt und bezahlt werden muss.
Reisende, die sich am oder nach dem 12. Januar 2021 in Kuba aufgehalten haben, können nicht mehr mit ESTA in die USA einreisen, sondern müssen vorab bei der amerikanischen Botschaft ein Visum beantragen. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres jeweiligen Ziellandes. Staatsangehörigen anderer Länder wird empfohlen, die für
sie geltenden Einreisebestimmungen bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Sie sind selbst dafür verantwortlich, ggf. erforderliche Visa zu beantragen und vorzuweisen. RSD übernimmt keinerlei
Haftung, falls Sie dies versäumen. Bitte beachten Sie, dass die Einreise von der Genehmigung der Immigrationsbehörde abhängt.
Zollvorschriften:
Für grundlegende Zollvorschriften über die Einfuhr von Waren und Devisen in die bereisten Länder Ihrer Kreuzfahrt erkundigen Sie sich bitte auf der Webseite des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Wichtig: Bitte beachten Sie bei der Einfuhr von Waren in Deutschland, dass Waren ab einem Gesamtwert von wenigen Hundert Euro zu verzollen sind. Informieren Sie sich bitte über die aktuellen Zollbestimmungen für Deutschland. Diese können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen.
Landesspezifische Sicherheitshinweise:
Grundsätzlich gilt: Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder, Wettervorhersagen und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden. Informationen zu Verhalten bei Erdbeben und Tsunamis
bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
USA: In Teilen Floridas treten saisonal Rotalgenblüten auf, die Atemwegsbeschwerden verursachen und häufig massives Fischsterben auslösen. Baden ist grundsätzlich möglich, kann jedoch je nach Stärke der Blüte zu Hautreizungen, unangenehmen Gerüchen und Hustenreiz führen.
Dominikanische Republik, Brit. und Amerik. Jungferninseln, Bahamas: Diese Destinationen befinden sich in einer seismisch aktiven Zone, sodass es zu Erdbeben und teils auch Tsunamis
kommen kann.
Kriminalität: Grundsätzlich gilt: Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte. Vor allem in den Touristenzentren ist Vorsicht vor Taschendiebstahl angebracht. Tragen Sie bei Spaziergängen nur das Notwendigste bei sich. Große Bargeldbeträge und Originalausweisdokumente sollten Sie von vornherein im Hotelsafe lassen. Führen Sie, wenn überhaupt, sichere (durch PIN geschützte) Kreditkarten mit. Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments. In Vergnügungsvierteln kann der Einsatz von K.-o. Tropfen nicht ausgeschlossen werden. Lassen Sie Ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine Getränke an, die sie nicht selbst gekauft haben.
USA: In den USA ist es leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen, sodass es häufiger zum Schusswaffengebrauch kommt. Leisten Sie im Falle eines bewaffneten Überfalls keinen Widerstand.
Dominikanische Republik: Die Kriminalitätsrate ist relativ hoch. Auch Touristen laufen Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden. Auf Straftaten im Umfeld
der Prostitution und des Drogenhandels wird besonders hingewiesen.
Brit. und Amerik. Jungferninseln: Die Kriminalitätsrate ist niedrig, jedoch kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen, Raubüberfällen sowie zu Drogenkriminalität.
Bahamas: Auf den Bahamas besteht insbesondere nachts und in abgelegenen Gegenden die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls zu werden.
Besondere strafrechtliche Vorschriften:
Grundsätzlich gilt: Der Erwerb, Besitz, Konsum, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Drogen jeder Art ist in allen Ländern dieser Reise strafbar. Schon geringe Mengen können lange Haftstrafen nach sich ziehen.
USA: Öffentliches Trinken und schon das sichtbare Mitführen von Alkohol kann örtlich strafbar sein. Personen unter 21 Jahren dürfen keinen Alkohol erhalten. Rauchverbote sind weit verbreitet. Nacktbaden, Umziehen am Strand oder Baden ohne Oberteil für Frauen ist meist nicht erlaubt und kann als Erregung öffentlichen Ärgernisses gewertet werden. Sexuelle Handlungen mit Prostituierten oder sogar das Ansprechen sind in vielen Bundesstaaten strafbar.hen.
Medizinische Hinweise:
Überprüfen Sie mindestens 8 Wochen vor Ihrer Reise die neuesten länderspezifischen medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de). Jede länderspezifische Seite enthält Informationen zu Impfempfehlungen, aktuellen Gesundheitsrisiken oder Krankheitsausbrüchen sowie Informationen zur medizinischen Versorgung im Ausland. Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen.
Medizinische Versorgung:
USA: Die medizinische Versorgung in den USA ist mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung.
Dominikanische Republik: Das medizinische Versorgungsangebot ist zumindest in Santo Domingo im privaten Sektor z.T. auf europäischem Niveau. Die Behandlungskosten in Arztpraxen und privaten Krankenhäusern sind deutlich höher als in Deutschland und grundsätzlich vor der Behandlung zu bezahlen.
Brit. und Amerik. Jungferninseln: Die medizinische Versorgung ist grundsätzlich gut, besonders in größeren Orten. Spezialisierte Fälle werden oft ins Ausland verlegt. Jedoch sind die Kosten sehr hoch und erfordern oft Vorauszahlung oder sofortige Bezahlung.
Bahamas: Die medizinische Versorgung ist verhältnismäßig gut, wurde im Nordwesten der Bahamas jedoch durch den Hurrikan Dorian im September 2019 beeinträchtigt. Die Wiederherstellung aller medizinischen Infrastrukturen wird dort andauern. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit der Option des Krankenrücktransports nach Deutschland wird dringend empfohlen.
Der Kunde hat sicherzustellen, dass sein körperlicher und geistiger Zustand mit der ausgewählten Reise vereinbar ist. Er hat sich über die mit dieser Reise verbundene körperliche Beweglichkeit und geistige Autonomie zu erkundigen.
Alle Angaben ohne Gewähr / Stand: Dezember 2025